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Wie macht man ein eigenes 3DBild?
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Grundlegendes Um ein eigenes 3D-Bild zu erstellen, benötigt man nichts weiter als eine normale Digitalkamera und ein einfaches PC-Zeichenprogramm. Um später das 3D-Bild zu betrachten sind keinerlei Hilfsmittel wie Brillen etc. nötig. Eine einfach zu lernende Blicktechnik reicht dafür völlig aus. Das Fotografieren Um ein 3D-Bild zu erzeugen, benötigt man zwei Bilder aus leicht unterschiedlichem Winkel. Suchen sie sich also eine schöne Umgebung bzw. ein schönes Motiv, und machen Sie das erste Foto aus einer beliebigen Perspektive heraus. Danach bewegen sie ihre kamera ein paar Zentimeter nach rechts, und schießen dann das zweite Foto. Man sollte darauf achten, dass man nicht in der Höhe verrutscht, beide Bilder also aus der gleichen Höhe zum Objekt aufgenommen werden. Das Bearbeiten am PC Nun kommt das wichtigste, das Zusammenfügen der beiden Einzelbilder. Öffnen Sie ein Zeichenprogramm, mit dem Sie ein wenig vertraut sind. Nun fügt man das erste der beiden Bilder in die Arbeitsfläche des Zeichenprogramms ein und schneidet das Bild so aus, dass nur noch jener Teil übrig bleibt, der später 3D werden soll. Das gleiche machen Sie jetzt mit dem anderen Bild. Fügen Sie es ein und schneiden den entsprechenden Abschnitt aus, der zum anderen Bild passt. Nun legen Sie die beiden Bilder nebeneinander, und das wars dann auch schon. Mit dem so genannten Paralellblick, bei dem man so tut als würde man durch die Bildschirmoberfläche hindurch auf einen weit entfernten Punkt schauen, lässt sich dieses Doppelbild nun räumlich betrachten. Es gibt verschiedene Methoden, diesen Blick zu lernen. Hier sind 5 Methoden beschrieben, den Parallelblick zu erlernen. Was man beachten sollte Reflexionen, die beispielweise an Wasserfällen, Glasscheiben oder sonstigen glänzenden Oberflächen entstehen, sollte man vermeiden. Sie stören später das 3D-Empfinden. Bei den Abständen gilt folgende Faustregel: Ist das zu fotografierende Motiv 3 Meter weit weg, muss man die Kamera nach dem ersten Foto um 10 Zentimeter seitlich verschieben. Es gilt also immer der Faktor 1:30 zwischen Kameraabstand und Abstand zum Motiv. Wichtig ist noch, dass man mit einer einzelnen Kamera nur 3D-Bilder von sich nicht bewegenden Objekten machen kann, da sich beim zweiten Bild natürlich das ganze Szenario ändert und die beiden Bilder somit nicht mehr zusammengehörig sind. Für 3D-Bilder einer bewegten Szene braucht man eine Konstruktion mit 2 Kameras. Geschrieben von Marc Gänsler ( meridyan [at] gmx.de ) |
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