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Die letzten zehn Jahre haben viele Veränderungen gebracht, eine ganze Ebene von Bewusstsein hat sich geändert. Das Bild von Lebensmitteln wandelt sich, was häufig mit neuen Erkenntnissen oder aber mit wirtschaftlichen Situationen zu tun hat. In Kriegszeiten sind Lebensmittel kaum ein Thema, zumindest keines, über das philosophisch debattiert werden würde. Im Gegenteil, hier wird gegessen, was man bekommt.
Gleiches gilt in Krisengebieten und man kann es den Menschen kaum verübeln, dass sie sich kurzfristig keine Gedanken über Biosiegel und Herkunft der Nahrung machen. Aber auch wenn Essen im Übermaß vorhanden ist, bedeutet das keinesfalls, damit einen kritischen Umgang zu pflegen. Die Nachkriegsjahre waren schwer, doch dann kamen die siebziger Jahre und die Wirtschaft boomte. Essen gab es genug. Gesundheitsexperten waren keine Leute, die in Fernsehshows auftraten. Alles war unbeschwerlicher, alles hatte seinen festen Gang. Fette Jahre, wenn man so will, doch auch dieses Bild sollte sich schnell wandeln.
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Fleisch, viel Fleisch
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Vor allem Fleisch hat sich in den Nachkriegsjahren als Symbol des Wohlstandes gezeigt. Die Industrie dahinter wuchs und wuchs, Massentierhaltung war eine zweifelhafte Notwendigkeit, um der Nachfrage gerecht zu werden. Doch mit der Zeit wuchsen neue Generationen heran und auch die modernen Medien tragen dazu bei, dass sich Weltbilder schnell ändern können. Galt Rauchen lange Zeit durchaus auch zum Stilbewusstsein, so ist es heute fast unwiderruflich mit gesundheitlichen Bedenken belegt. Gleiches gilt auch für Alkohol, zu dem sich mit der Zeit das Bild in der Gesellschaft wandelt.
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Ernährung heute
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Heute kennt man die Theorie gesunder Ernährung, die allerdings häufig mit anderen Zielen kollidiert. Hungersnöte in armen Ländern, Wohlstand in Industrieländern. Alternativen und neue Wege tun sich auf. Gerade der Bereich der Vegetarier scheint ganz neue Möglichkeiten zu eröffnen, die bereits von der Industrie angenommen wurden. Auch sucht man nach neuen Möglichkeiten, wie zum Beispiel Algen. Allerdings nicht Grünalgen, denn diese sind meist für Aquarienbesitzer von Nachteil, da die Scheiben schnell verschmutzt werden. Wissenschaft sucht also nach Alternativen, um bewusstes Essen möglich zu machen. Die einfachsten und wirkungsvollsten Möglichkeiten liegen aber direkt in der eigenen Küche. Oft hilft es schon, das Internet zu nutzen. Hier findet man Tausende und mehr Gerichte und Rezepte, die man nachkochen kann.
Das 21. Jahrhundert zeigt sich bei der Nahrung vor allem auch sehr individuell – von der Tütensuppe über Gefrierpizzen bis zum selbstgekochten Eintopf. Alles ist möglich, in welche Richtung es sich noch bewegen wird, ist schwer abzusehen, jedoch stehen die nächsten Innovationen sicher in den Startlöchern und warten darauf, entdeckt zu werden. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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