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Die Allgemeine Grundausbildung durchläuft jeder deutsche Soldat
Die Allgemeine Grundausbildung der Bundeswehr bildet den Grundstein für den Wehrdienst eines jeden einzelnen Soldaten. Jeder, egal ob GWDL, FWDL, SaZ oder Berufssoldat hat sie zu durchlaufen. In der Regel dauert die AGA, so die Kurzform, drei Monate. Im Sanitätsdienst ist sie hingegen auf zwei verkürzt. In der Allgemeinen Grundausbildung sollen dem Rekruten Grundfertigkeiten des Einzelschützen vermittelt werden. Er soll im Gefecht überlebensfähig sein.

Inhalte der AGA

Dazu müssen verschiedene Ausbildungsetappen durchlaufen werden. Zu Beginn der AGA steht die Einkleidung des Soldaten und diverse medizinische Checks. In der Regel bleibt man auch das erste Wochenende in der Kaserne, da organisatorisch viel zu klären ist. Da die AGA straff organisiert ist, geht es auch gleich in der ersten Woche mit der Waffenausbildung los. Die STAN-Waffe der Soldaten in der Bundeswehrs ist in der Regel das G36. Mit ihm, dem MG3 und der Pistole (P1 oder P8) müssen diverse Schulschießübungen geschossen werden. Die Erfüllung der jeweiligen Anforderungen ist für das Bestehen der AGA relevant. Denn wenn man bestimmte Ausbildungsinhalte verpasst, kann es passieren, dass man die Allgemeine Grundausbildung wiederholen muss. Zu diesen Grobzielen, die es zu erfüllen gilt, gehört die Ausbildung zum Helfer im Sanitätsdienst, die Wachausbildung, längere Märsche, die Rekrutenbesichtigung und die Schießausbildung. Im Endeffekt liegt es aber immer im Ermessen des Kompaniechefs, ob jemand die AGA wiederholen muss oder nicht. In der AGA geht es in der Regel hart zur Sache. Bestimmte Drill-Ausbildungen, military fitness, der Hindernisparkour und die längeren Märsche bringen viele Rekruten an ihre körperliche Leistungsgrenze. Sport wird in der AGA ebenfalls groß geschrieben, auch wenn der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe im aktuellen Wehrbericht etwas anderes sagt. Der PFT (physical fitness test) wird als Eingangs- und Ausgangstest durchgeführt, um die körperliche Verfassung der Soldaten zu überprüfen. In der AGA legen die Soldaten zudem den Grundstein für ein erstes Leistungsabzeichen: Die Schützenschnur. Zudem erfüllt man mit der Grundausbildung auch automatisch gleich einige Bedingungen des Leistungsabzeichen.

Geschrieben von Christian Schlender ( chrischan [at] bb-manager.de )

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