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Artikel über Handys mit Zugabe bzw. Handy-Bundles
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Das Wort Handy-Bundle liest man immer häufiger, aber was ist damit überhaupt gemeint? Das Wort Bundle kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie Paket. Also ein Handy-Paket? Näher kommen wir dem Ganzen, wenn wir uns die Übersetzung des Verbs „to bundle“ anschauen, das heißt nämlich „zusammenpacken“. Es wird nämlich ein Handy und eine Zugabe oder auch Prämie wie manche es nennen, gebundlet oder auch zusammengepackt. Man bekommt also bei einem Handy-Bundle nicht nur ein subventioniertes Mobiltelefon, sondern auch noch eine Prämie. Oft sind es Artikel aus dem Bereich Unterhaltungselektronik, wie bspw. PCs, Notebooks, Spielkonsolen und LCD-TVs. Aber auch Handys mit 50 ccm Motorroller und Navigationssysteme sind beliebte Handy-Bundles. Oft ist der Abschluss eines Mobilfunkvertrags eine äußerst günstige Alternative um an bspw. einen LCD-TV zu kommen. Die monatlichen Kosten für den Vertrag hätte man ja so oder so. Einen kleinen Nachteil gibt es bei den Handy-Bundles aber schon, denn besonders teure oder besonders neue Handys wird man nur sehr schwer in Verbindung mit einer teuren Prämie finden. Aber auch das sollte jedem klar sein, wenn die monatliche Grundgebühr 15,00 € beträgt, macht das bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten 360 EUR. Keinem Händler wird es da möglich sein, dem Kunden ein Handy und eine Zugabe im Wert von mehr als 350 EUR zu geben. Wie lange es noch Handy-Bundles geben wir bleibt abzuwarten, da durch diese Art von Angeboten auch sehr viele Schubladen-Karten generiert werden. Von Schubladen-Kunden spricht man, wenn ein Mobilfunkvertrag abgeschlossen wird und die Sim-Karte dann nicht benutzt wird. Handys mit Zugaben findet man fast ausschließlich in Online-Shops, in den Ladengeschäften ist so etwas eher selten zu finden. Auffällig ist auch, dass es mehr und günstigere Angebote mit Provider-Verträgen z. B. von mobilcom als mit Netzbetreiber-Mobilfunkverträgen findet. Daraus könnte man schließen, dass die Provider mehr Provisionen zahlen als die großen Netzbetreiber. Handy-Bundles dürften aber allen Mobilfunk-Anbietern ein Dorn im Auge sein, da durch die Schubladen-Karten der durchschnittliche Umsatz pro Kunde weiter sinkt. Geschrieben von Thomas Reinsch ( tr [at] handy-blogg.de ) |
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