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B2B Social Media zwischen Forschung und Wirtschaft


An der schlecht bedienten Schnittstelle zwischen den Forschungseinrichtungen und Unternehmen - auch als Wissens- und Technologietransfer bezeichnet - schlummern riesige Potentiale. Immer mehr Förderprogramme und finanzielle Anreize werden geschaffen, um die Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft zu fördern.

Doch hängt die mangelnde Kooperationswilligkeit wirklich an den Finanzen? Haben nicht viele Unternehmen durch die Kooperation schon an sich große finanzielle Vorteile und Chancen? Könnte die Hürde nicht eine ganz andere sein?
Die Forschung an Universitäten und Forschungsinstitutionen ist in weiten Bereichen eine Insel. Untereinander sind die Forscher eines Fachgebietes über ein Netz von Tagungen, Konferenzen, Wissenschaftlichen Fachzeitschriften vernetzt. Auch die Unternehmen schaffen untereinander in einer Branche über passende Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Empfehlungen eine gute Vernetzung. Doch zwischen den beiden Seiten besteht eine deutliche Trennlinie - zumal viele Unternehmen gar nicht wissen, welche Fachbereiche für sie relevant sind und Forscher nicht wissen, welche Unternehmen ihre Ergebnisse verwenden könnten. 

Die Forschungseinrichtungen setzen zur Überbrückung Wissens- und Technologietransferstellen ein und füttern Datenbanken mit Forschungsprofilen, nahezu jede Einrichtung eine eigene Datenbank, in Ausnahmefällen haben sich einige Universitäten eines Bundeslandes zusammen geschlossen. Die größeren Unternehmen beschäftigen meist ganze Abteilungen, die das Forschungsgeschehen in passenden Fachbereichen beobachten und Kontakte aufbauen. Doch gerade die kleinen und mittleren Unternehmen haben hier nahezu keine Chance, für die Meisten lohnt ein für den Kontakt zu Universitäten abgestellter Mitarbeiter nicht - Potential für Kooperationen besteht dennoch.
Was also läuft hier schief? Wie sieht für ein Unternehmen die Suche nach einem passenden Forscher oder Lehrstuhl aus: Man durchsucht (zB mit Google) das Internet nach allen Forschungsdatenbanken. Dann durchsucht man alle Forschungsdatenbanken nach passenden Forschungsprojekten. Anschließend telefoniert man sich durch alle gefundenen Forscher und Projekte, die halbwegs passend klingen und hofft, dass ein Forscher, Lehrstuhl oder Projekt dabei ist, welches passt, deren Verantwortlicher noch an der entsprechenden Institution tätig ist und dass dieses auch Interesse an einer Zusammenarbeit hat. 

Berücksichtigt man nun noch, dass Forschung und Wirtschaft oft zwei verschiedene Sprachen sprechen und einem Unternehmer im Vorfeld gar nicht klar ist, nach welchen Fachbegriffen er suchen muss, dann kann man sich sicher vorstellen, warum so wenige Unternehmen diesen Weg gehen. Dabei sind die Chancen und Kooperationsmöglichkeiten, die sich ohne konkreten Bedarf, also ohne zielgerichtete Suche, einfach aus Gesprächen und dem fachlichen Austausch ergeben, noch gar nicht genannt. 

B2B Social Media kann hier eine deutliche Vereinfachung schaffen und die Forschung in die Wirtschaft integrieren - denn letztlich werden Forscher durch Transfer zu Teilnehmern an der Wirtschaft: dazu bedarf es allerdings der richtigen Plattform, die die Veröffentlichung von Inhalten zulässt und die Inhalte so sortiert, dass sie durchsuchbar, abonnierbar und empfehlbar sind und die die Kontaktaufnahme zwischen Interessenten einfach und effizient macht.
exploreB2B ist die erste artikelbasierte Social Media Plattform für den B2B-Bereich und überbrückt so mit der Inhaltsfokussierung die Kluft zwischen Forschung und Wirtschaft. Wissenschaftler können Forschungsergebnisse, Anwendungbeispiele und Projekte vorstellen. Unternehmen können ihren Forschungsbedarf beschreiben, Projekte vorstellen und Anfragen stellen. Nachfragen und Anmerkungen können zeitsparend online gestellt werden und die Kontaktaufnahmen findet bequem auf der Plattform statt.



Geschrieben von Susanna Gebauer ( susanna.gebauer [at] exploreb2b.com )

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