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Es gibt einen Leitfaden in der Baby Ernährung - Stillen ist die wohltuenste Babynahrung für ein Baby in den ersten 6 Lebensmonaten. Ebenso weiterführend ist oftmals das Stillen zu empfehlen. Mit der Zufütterung von fester Nahrung (Brei) sollte nicht vor dem 4. Lebensmonat begonnen werden.
Nicht-stillende Mütter sollten sich vor der Geburt darüber belehren lassen, welche Anfangsmilch grundsätzlich für Babys passend ist. Glauben Sie hier nicht den Werbeaussagen der verschiedenen Babynahrungshersteller sondern nutzen Sie weitere Ratgeber wie beispielsweise die Testzeitschrift Ökotest.
Die folgenden Milchsorten sind von Anfang an am gebräuchlichsten: Anfangsmilch kann ein neuer Erdenbürger (statt oder zusätzlich zum stillen) in den ersten sechs Lebensmonaten bekommen. In dieser Periode ist analog zum stillen eine ergänzende Ernährung nicht vonnöten. Folgemilch ist mit einer 2 oder 3 ausgezeichnet und nicht vor dem 4. Monat zu geben, diese hat eine höhere Kalorienzahl, beinhaltet diverse Kohlehydrate beziehungsweise Stärke und eine alternative Eiweißkomponente, so dass diese Milch länger im Bauch bleibt und länger den Hunger stillt.
Eigentlich aber kann man bis zum Abschluss des 1. Lebensjahres die Anfangsmilch gebrauchen. Mit der Zufütterung kann dann je nach Baby ab dem 4. Lebensmonat angefangen werden wobei hier die Entwicklung bei den Babys sehr verschiedenartig verläuft, zahlreiche Babys sind schon in den ersten 4 Monaten fähig, „feste“ Babynahrung zu essen, andere erst mit 7 Monaten.
Die erfreuliche Nachricht für die Babypflege: Säuglingsnahrung untersteht in der BRD prinzipiell strengen Auflagen und ist deswegen durch die Bank gut - die meisten Babygläschen sind empfehlenswert (Informationen hierüber aktuell auch stetig bei Ökotest).
Für die erste Mahlzeit empfiehlt es sich, ein fertiges Gläschen (überwiegend Karottenbrei, da Karotte üblicherweise Babys schmeckt) zu einkaufen da die Menge des Essens am Anfang zu mickrig ist, als dass sich ein eigenes Kochen lohnt.
Wenn Sie später selbst für ihr Baby Essen zubereiten oder mal einen Happen für zwischendurch (Reiswaffeln etc.) besorgen, achten Sie bitte auf eine wenn möglich naturbelassene Erzeugung, vorzugweise selbstverständlich Bio-Lebensmittel („kontrolliert ökologischer Anbau“). Ihr Baby nimmt bei dieser Nahrung klar weniger Schadstoffe zu sich, was bei einem kleinen, im Wachstum befindlichen Säuglingskörper selbstverständlich von äußerster Bedeutung ist. |
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Geschrieben von Rainer Bödecker ( av [at] boedeker.de )
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