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Über die bahnbrechenden Bauwerke der Stadt Dubai
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Dubai ist sowohl die Bezeichnung für eines der Vereinigten Arabischen Emirate, als auch für eine Stadt, die in den letzten Jahrzehnten einen Aufstieg erlebt hat, der weltweit einzigartig ist. In kaum einer anderen Stadt wurden in den letzten 20 Jahren so viele luxuriöse Wohn- und Geschäftsgebäude, wie auch Hotels der Extraklasse aus dem Boden gestampft. Etwa 85% der Einwohner Dubais sind Ausländer und von ihnen hängt auch die gesamte Wirtschaftsleistung ab. Im 19. Jahrhundert war Dubai ein wichtiger Handelshafen der Region und auch die Perlenfischerei war ein ertragreicher Wirtschaftszweig. Doch als in den 1960er Jahren im Emirat das erste Erdöl entdeckt wurde, veränderte sich alles. In Kombination mit der liberalen Wirtschaftspolitik des Landes wurde Dubai zu einem der reichsten Länder der Welt. Es gibt dort keine Einkommenssteuer und mit Ausnahme der Finanz- und Ölindustrie auch keine Art von Gewerbesteuer. Der unbeschreibliche Reichtum, den die Ölfunde brachten, zeigt sich vor allem in den Bauprojekten, die in den letzten Jahren im Emirat umgesetzt wurden. Die lockeren Bauvorschriften taten ihr Übriges dazu. Eines der Wahrzeichen der Stadt sind etwa das Hotel Burj Al Arab, welches in Form eines Segels errichtet wurde oder die über 350 Meter hohen Emirates Towers. Weltweit unübertroffen ist jedoch Palm Islands. Diese künstliche Insel in Form einer Palme wurde komplett aus dem Nichts vor der Küste von Dubai aufgeschüttet und bietet Luxus-Wohnanlagen. Unübertroffen ist die Palmeninsel, aber nicht unübertreffbar. Das nächste Großprojekt dieser Art wurde bereits begonnen: The World Dubai. Diese Gruppe von künstlichen Inseln ist eine Nachbildung der Welt im Kleinformat, welche zurzeit vor der Küste des Emirates entsteht. Und auch das nächste, noch größere Bauprojekt ist bereits in Planung. Es nennt sich Dubai Waterfront und ist ebenfalls ein zusätzlicher Küstenabschitt. So teuer diese Bauwerke sind, so bewundernswert sind sie auch. Wer einmal die Stadt Dubai besucht hat und ihrer Faszination erlegen ist, wird es den visionären Scheichs danken. Geschrieben von Bernd Askanas ( basbodd [at] online.de ) |
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