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Betten damals und heute
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Betten waren bereits in der Antike, bei den Griechen und Römern in Gebrauch, dabei dienten sie dort nicht nur zum Schlafen, sondern auch als Liege am Tisch. Die Griechen hatten bereits hölzerne Bettgestelle, die mit Lehnen am Kopfende versehen waren. Gurte darüber boten Halt für eine Matratze aus Wolle und Pflanzenfasern, runde Kopfpolster rundeten die Ausstattung ab. Die Römer hatten eher luxuriöse Betten, die aus Holz oder Bronze gefertigt und mit Verzierungen aus kostbarem Metall oder Elfenbein geschmückt waren. Kleine Kissen, Decken aus kostbarem Stoff und eine Kopflehne machten es zusätzlich bequemer. Bereits früher gab es schon verschiedene Arten von Betten, wie zum Beispiel Schlaf-, Ehe-, Kranken-, Ruhe- und Speisebetten, welche jedoch nur der reichen Oberschicht vorbehalten waren. Im Mittelalter setzten sich dann die Himmelbetten durch, die tagsüber zum Sitzen verwendet werden konnten und nachts eine beliebte Schlafstätte darstellten, die durch die Vorhänge genügend Intimsphäre boten. Mit der Zeit wurden Betten immer größer und geräumiger, die Stoffe feiner und die Schnitzereien aufwendiger und somit auch immer luxuriöser. Das Kopfende war jedoch schon immer an der Wand, damit das Bett von beiden Seiten frei zugänglich war. Erst im 18. Jahrhundert kamen die schweren Federbetten in Mode und die Massenproduktion von Betten nahm ihren Lauf. Da dafür die Betten in ihrer Herstellung vereinfacht werden mussten, wurde zunehmend auf Verzierungen verzichtet und einfache Materialien wie Metall und Holz verwendet. Dadurch wurden Betten mit der Zeit für jeden erschwinglich, sodass sie in Häusern von verschiedensten Schichten wiederzufinden waren. Die Grundidee der Betten wurde in die heutige Zeit übernommen, da ein Bettgestell mit einer Kopflehne immer noch die bevorzugte Form eines Bettes ist. Die Gurte wurden zu praktischen Lattenrosten weiter entwickelt, die man fertig im Geschäft kaufen kann und nicht erst am Bett anspannen muss. Auch Matratzen werden heutzutage massenweise produziert und bieten mit ihren Kernen aus meist Schaumstoff oder Federkern dem Schlafenden viel Komfort. Auch wenn es Betten in beispielsweise Himmelbettoptik gibt, die ans Mittelalter erinnern, haben sich doch die modernen Varianten mit einfacherer Produktion bewährt, sodass der Schwerpunkt heutzutage eindeutig mehr auf Komfort und Ergonomie anstatt Luxus gelegt wird. Geschrieben von Alexander Lanew ( alexanderlanew [at] yahoo.de ) |
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