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Einblick in die professionelle Bewerbersuche
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Will eine Firma neue Mitarbeiter einstellen, muss dabei einiges berücksichtigt werden. Denn das Personalrecruiting ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv. Wichtig ist es, schon im Vorfeld eine möglichst genaue Stellenbeschreibung zu verfassen, damit die Verantwortlichen auch wissen, wen sie suchen. Für das eigentliche Personalrecruiting stehen dann mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Stellenanzeigen in Zeitungen, das Arbeitsamt, Stellenanzeigen im Internet, die Beauftragung eines Headhunters, die interne Stellenausschreibung, die Ansprache von Freunden und Bekannten. Findet sich in der Firma oder über die Ansprache Bekannter ein passender Mitarbeiter, spart das viel Zeit. Außerdem ist der Mitarbeiter schon bekannt und weiß schon einiges über die Firma und die Arbeitsabläufe. In Amerika ist es auch üblich, das potenzielle Bewerber sich Firmen aussuchen, die genau dem entsprechen, was sie beruflich machen wollen. Dann nehmen sie unverbindlich Kontakt auf und lassen in Gesprächen durchscheinen, dass sie an einer Mitarbeit Interesse hätten. Wird dann tatsächlich jemand gesucht, erhöht das ihre Chance auf eine Anstellung. Dieses System funktioniert sehr gut, hat sich in Deutschland aber noch nicht durchgesetzt. Headhunter suchen in anderen Firmen nach passenden Mitarbeitern und nehmen in einer Direktansprache mit ihnen Kontakt auf. Dieses Verfahren wird allerdings nur bei der Suche nach Führungskräften angewendet. Für das Personalrecruiting in den unteren Berufsebenen sind immer noch Stellenanzeigen über die verschiedenen Medien weit verbreitet. Bewerber reichen dann ihre Bewerbungsunterlagen ein. Anhand der beigefügten Unterlagen wie ein Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse kann schon eine Vorauswahl getroffen werden. Darüber hinaus gibt es noch weitere Auswahlkriterien wie Persönlichkeitstests oder Assesment Center. Das sind mehrtägige Veranstaltungen bei denen die Bewerber eine Reihe von Tests, Rollenspielen usw. durchlaufen müssen. Hat sich bei all diesen Auswahlmöglichkeiten ein Favorit gefunden, muss er sein praktisches Können dann in der Probezeit beweisen.
Geschrieben von Ansgar Offermanns ( sab [at] keepwebsimple.de ) |
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