| Bratschlauch: Weg mit den Zweifeln! |
Bei vielen wird der Begriff „Bratschlauch“ vielleicht erst einmal auf Unverständnis stoßen. Was soll das überhaupt sein und wie verwendet man es? Kann man einen Braten denn nicht auf die herkömmliche Art und Weise ohne Plastikschnickschnack zubereiten? Tatsächlich ist ein Bratschlauch, zum Beispiel von der Marke Toppits, eine sinnvolle und praktische Ergänzung beim Kochen und Braten.
Ein Bratschlauch ist ein hitzebeständiger Plastikschlauch. Er wird passend zur Größe des Bratguts zurechtgeschnitten und neben dem Braten selber beispielsweise mit Gemüse und Gewürzen gefüllt. Dann werden die Enden zugebunden, und der Bratschlauch in den Ofen geschoben, wo das Fleisch und die Beilagen im eigenen Saft gegart werden und so einen unverwechselbaren Geschmack erhalten. Achtung: Nicht vergessen, ein oder zwei Löcher in den Bratschlauch zu pieksen, damit der Ballon im Ofen nicht platzt!
Selbstverständlich kann man auf diesen Helfer verzichten, allerdings bietet ein Bratschlauch eine Reihe von unbestreitbaren Vorteilen: Das Essen gart darin fast von alleine, sodass der Koch sich nicht mehr großartig darum kümmern muss und entlastet wird. In der neugewonnenen Zeit kann er sich beispielsweise auf die Zubereitung einer exquisiten Nachspeise konzentrieren. Außerdem ist ein Bratschlauch auch für Anfänger in der Küche geeignet – denn viel falsch machen kann man dabei nicht. Darüber hinaus bleiben bei der Verwendung eines Bratschlauchs Herd und Ofen sauber, und das lange und umständliche Putzen fällt nach dem Essen weg.
Aber muss man einen Braten, damit er eine leckere und knusprige Kruste bekommt, nicht regelmäßig begießen? Natürlich – aber dazu schneidet man den Bratschlauch einfach einige Zeit vor Ablauf der Garzeit auf. Man sollte allerdings darauf achten, den Bratschlauch in ein großes und flaches Gefäß zu legen, denn benutzt man viele Zutaten, die Saft zur Sauce geben – wie zum Beispiel Tomaten –, dann besteht die Gefahr, dass die Sauce beim Aufschneiden des Bratschlauchs in den Ofen ausläuft.
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Geschrieben von Michael Dunker ( redaktionsservice [at] googlemail.com )
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