Claude Monet lebte im 19. Jahrhundert in Frankreich. Seine künstlerische Karriere begann er als Karikaturist und Landschaftsmaler. Monets erste Bilder werden der Kunstrichtung des Realismus zugeordnet. Im Laufe der Zeit verlor die Realität in seinen Bildern an Bedeutung. Claude Monet beschäftigte sich vielmehr damit, den Augenblick und den Wahrnehmungsprozess dazustellen. Eines seiner Bilder gab dieser Kunstrichtung, dem Impressionismus, sogar seinen Namen: „Impression, Sonnenaufgang“ aus dem Jahr 1873.
Claude Monet malte Kathedralen und Pappeln, aber auch Getreideschober in Serie - in unterschiedlichen Farbwelten zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Viele seiner Bilder entstanden auf Reisen. Die französische Mittelmeerküste, Norwegen, London und Venedig waren beliebte Motive in Claude Monets Bildern. Licht und Schatten und die Veränderung der Farben durch den Lichteinfall waren auch hier zentrales Thema in seinen Werken.
In den letzten 30 Lebens- und Schaffensjahren beschäftigte sich Monet damit, seinen Gartens in Giverny zu gestalten und anzulegen. Der Seerosenteich, die Brücken und die von blühenden Pflanzen umsäumten Wege waren die beliebtesten Motive seiner Bilder in dieser Schaffensperiode. In mehreren Serien befasste er sich mit dem Lichteinfall, dem Spiel der Farben und den unterschiedlichen Eindrücken, die diese Landschaften auf den Betrachter ausübten. Die japanische Brücke beispielsweise malte Claude Monet in einer Zeitspanne von 25 Jahren mehrere Male.
Die ersten Bilder entwarf Monet mit einer strengen Symmetrie. Später konzentrierte sich Monet auf stärkere Farbkontraste. Nach einer Pause erweitere Monet die Serie, jedoch in einem völlig neuem Stil: Er malte sie als eine große Farbmasse, die Brücke lässt sich nur mit zwei dunklen Bögen angedeutet ausnehmen. |
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Geschrieben von Gerlinde Wenzel ( artikelverzeichnis1 [at] gmail.com )
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