Damit Glück wachsen kann
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Nach Glück strebt jeder Mensch, ob alt oder jung, ob arm oder reich. Doch streben alleine genügt nicht. Glück zu erzwingen gelingt noch weniger. Muss man sich deshalb seinem Schicksal bedingungslos hingeben, während andere Menschen anscheinend vom Glück geradezu überhäuft werden? Nein, Zufriedenheit und Glück brauchen lediglich ein paar Impulse und schon fangen sie mit dem Wachstum an.
Ein überaus wichtiger Glücksfaktor stellt eine authentische Lebensweise dar. Denn nur der, der seine Geschicke selbst in der Hand hat, kann mit dem was geschieht zufrieden sein. Das bedeutet im Klartext, sich nicht auf fremdbestimmte Manipulationen einlassen. Diese sind jedoch nicht immer deutlich erkennbar, besonders wenn es sich um emotionale Erpressung handelt. Manche Mitmenschen haben den Dreh äußert gut raus. Sie drohen mit Gefühlen, damit sie ihren Willen durchsetzen. Das muss keinesfalls mit Worten geschehen. Beleidigtes Verhalten oder Tränen sind meist viel wirkungsvoller. Diese Mechanismen zu durchschauen und abzustellen, gestaltet sich oftmals nicht einfach, ist aber ein wichtiger Schritt, hin zu einem glücklicherem Leben.
Im eigenen Seelenkosmos liegt der Schlüssel für das persönliche Glück verborgen. Eine spannende Reise steht jedem bevor, der sich aufmacht, das eigene Ich einmal näher zu betrachten. Der Alltag ist normalerweise geprägt von äußeren Impulsen, so dass die innere Stimme immer leiser wird, bis sie letztendlich komplett verstummt. Nur wenn sie wieder zum Sprechen animiert wird, treten längst verschollene Wünsche wieder ans Licht. Der Weg zum persönlichen Glück wird somit vom Dickicht befreit und lässt sich wesentlich einfacher durchschreiten. Schließlich ist jeder für sein Glück selbst verantwortlich. Niemand anders kann dafür zuständig gemacht werden, auch wenn es viele meinen. Dazu bedarf es aber ein selbstbestimmtes Leben, das mit einer Partnerschaft nicht kollidieren muss. Mehr noch, nur wenn sich Paare gegenseitig respektieren und dem anderen nicht die Luft zum Atmen nehmen, kann Liebe wachsen. Dass dann auch Kompromisse getroffen werden müssen, bleibt nicht aus. Aber zumindest bleibt dabei keiner auf der Strecke oder gibt sich komplett auf, was jeder Beziehung letztendlich die Basis für ein angenehmes Zusammensein raubt, zumindest für einen der Partner.
Sich auf das Leben einlassen und sich nicht davor verschließen, bedeutet eine weitere Grundlage für Glück. Auch wenn die Umstände noch so schwierig erscheinen, gibt es immer ein Morgen, das gelebt werden will. Etwas Gelassenheit und darauf vertrauen, dass alles gut wird, fällt vielen Menschen schwer, besonders denen, die ein übersteigertes Kontrollbedürfnis besitzen. Loslassen lautet das Zauberwort, nur was freiwillig bleibt, macht letztendlich Freude. Das gilt für Menschen und für glückliche Momente gleichermaßen.
Seelenkosmos, das Universum, das in jedem Menschen steckt.
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Geschrieben von Karola Karola Schmitt ( mail [at] schmitt-texte.de )
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