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Der Christbaum ist zum Sinnbild der Weihnacht schlechthin geworden. Bunt geschmückt mit Kerzen, Lametta, Kugeln und allem, was gefällt, ziert er zu Weihnachten Kirchen, Plätze und Wohnzimmer.
Seine Geschichte reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück. Bereits im 4. Jahrhundert, als die Christen begannen Weihnachten zu feiern, wurde ein Baum, damals noch eine Palme, als Symbol für Liebe und Frieden mit dem Jesuskind in Verbindung gebracht. Als Zeichen neuen Lebens schmückten auch die Römer ihre Wohnstätten mit Lorbeerzweigen.
In unseren Breiten begann der Christbaum bei den Krippenspielen des Mittelalters Erwähnung zu finden. Vor Beginn des eigentlichen Krippenspieles wurde im Paradiesspiel gezeigt, wie Adam und Eva Sünde über die Welt brachten, verdeutlicht durch einen immergrünen Baum, von dem ein Apfel gepflückt wurde.
Die Freiburger Bäckerschaft schmückte an Weihnachten 1419 den ersten Baum der Geschichte mit Süßigkeiten für die Kinder der Stadt. In der Folgezeit hielt er vereinzelt Einzug in die Wohnungen vornehmer Bürger. Weitere 200 Jahre später gelang es ihm dann auch in den Stuben der einfachen Leute zum Weihnachtsfest heimisch zu werden. Als Symbol der Verkündung ewigen Lebens durch die Geburt Christi wurde er mit Äpfeln und Lebkuchen geschmückt. Rot steht als Gleichnis für das Blut Christi und wird noch heute häufig in Weihnachtsdekorationen verwendet. Beleuchtete Bäume gibt es seit 1730. 100 Jahre später wurden nach dem Vorbild in Goldpapier eingeschlagener Früchte die ersten Baumkugeln geblasen. 1878 erfand man in Nürnberg Lametta, funkelnden Eiszapfen gleich verschönte es von nun an zu Weihnachten den Christbaum.
Mittlerweile ist der Christbaum in der christlichen Welt untrennbar mit Weihnachten verbunden. Als Mittelpunkt des Heiligen Abends thront er über der Krippe und den Geschenken und bringt die Kinderaugen von Generationen zum Leuchten.
In Deutschland werden zu Weihnachten am häufigsten Nordmanntannen verwendet, aber auch Fichten, Kiefern, Buchsbäume, Wachholder oder Stechpalmen verwandeln sich zu Christbäumen. Die Zeit des Christbaumes ist am 6. Januar, oder spätestens am 2. Februar, Lichtmess, dem offiziellen Ende der Weihnachtszeit, vorbei
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