Nicht selten fragt sich der Otto-Normalverbraucher beim Anblick der Stromrechnung, wie diese unglaubliche Summe zustande kommen mag. In Deutschland variieren zwar die Stromtarife je nach Region, die Zusammensetzung ist aber meistens dieselbe. Die Kraft-Wärme-Kopplung und das Erneuerbare Energien-Gesetz macht etwa 3 % des Strompreises aus. Die Ökosteuer sowie die Konzessionsabgabe sind mit je 12 % schon deutlich höher vertreten. Mit 19 % folgt die Mehrwertsteuer, die auch nicht vor dem Strom haltmacht. Die Stromerzeugung an sich ist mit 23 % dabei, den Hauptanteil nimmt die Netznutzung mit 36 % in Anspruch. Doch es lässt sich dennoch Geld sparen. Dank der Liberalisierung des Strommarktes lässt sich ganz einfach der Stromanbieter wechseln!
In Deutschland dominieren je nach Region vier Großkonzerne den Strommarkt. Doch nach den steigenden Energiekosten haben sich allein 11 % im Jahr 2008 entschieden ihren Stromanbieter zu wechseln – meist zu einem Kleinkonzern, die sich mittlerweile wegen ihrer meist niedrigeren Stromtarife etablieren konnten. Der Stromrechner kann den Wechsel noch stärker vereinfachen, denn dieser vergleicht unter Berücksichtigung individueller Angaben verschiedene Stromanbieter, vor allem Kleinkonzerne, da sich mit diesen am meisten Geld sparen lässt. Besonders relevant für einen optimalen Vergleich sind die Kundengruppe (Privat oder Gewerbe), die Postleitzahl für die regionale Verfügbarkeit des Anbieters, der Stromverbrauch im Jahr, die Nebenzeit im Jahr in Prozent, die gewünschte Vertragslaufzeit, sowie den bisherigen Stromanbieter für den Kostenvergleich. Hierbei lassen sich nicht selten Differenzbeträge von mehreren hundert Euro bilanzieren, die dem Kunden zugute kommen würden. Durch die Möglichkeit den Stromantarif wechseln zu können, lassen sich also sehr wohl Überraschungen beim Erhalt der Stromrechnung vermeiden. Und der Stromrechner trägt zum optimalen Gelingen dieses Wechsels seinen Teil bei.
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Geschrieben von Christian Kröhn ( mark_iv [at] gulli.com )
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