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Der Surf Stick und seine Tücken
Früher surfte man per Modem mit einer quälend langsamen Geschwindigkeit von maximal 56 kbit/s. Das Internet ist jedoch inzwischen erwachsen geworden und hat sich vor allem in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. Heute ist es sogar möglich, über das Mobilfunknetz eine Internetverbindung herzustellen. Das mobile Surfen ist beliebter als je zuvor.

Die möglichen Datenraten sind dabei durchaus akzeptabel. Um mit dem Notebook im mobilen World Wide Web surfen zu können, bieten sich verschiedene Optionen an. Die meisten Nutzer des Internets verwenden einen so genannten Surf Stick, um über das Mobilfunknetz eine Internetverbindung herzustellen. Die Nutzung des Surf Sticks ist vor allem Einsteigern zu empfehlen. Schließlich ist das "Mini-Modem" sehr einfach in der Anwendung. Der Stick muss nur an den USB-Port des Notebooks angeschlossen werden. Alle benötigten Treiber befinden sich bereits auf dem Stick. Nachdem dieser am Notebook angeschlossen wurde, installieren sich die Treiber automatisch und im Anschluss kann man sofort lossurfen.

Vorteile des Surf Sticks
Viele Menschen möchten oder können vielleicht auch aus beruflichen Gründen unterwegs nicht auf das Internet verzichten. So etwas wie ein mobiler DSL-Anschluss wäre da von großem Vorteil. Nur ist das leider technisch nicht machbar. Das Mobilfunknetz ist jedoch praktisch überall verfügbar. Ein Surf Stick könnte sozusagen als mobiler DSL-Anschluss bezeichnet werden. Der Surf Stick fungiert dabei für das Notebook als Modem, das über das Mobilfunknetz eine Verbindung ins Internet herstellt. Es ist also möglich, überall dort im Internet zu surfen, wo ein Mobilfunknetz zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile gibt es verschiedene Mobilfunkstandards. Was mit GSM begonnen hat, endet vorerst mit HSPA. In der Theorie werden mit HSPA ähnliche Bandbreiten wie mit DSL erreicht. Leider ist HSPA nicht überall verfügbar, sodass man meistens auf UMTS, EDGE oder GPRS zurückgreifen muss. Der Surf Stick wählt dabei für den Nutzer stets die schnellstmögliche Verbindung aus. Mit UMTS surft man mit einer Geschwindigkeit von bis zu 384 kbit/s. Die meisten Surf Sticks unterstützen eine Datenrate von 3,6 MBit/s und einige sogar eine Datenrate von bis zu 7,2 MBit/s. Mit nahezu jedem Surf Stick kann man also mit einer Geschwindigkeit von 3,6 MBit/s surfen, was sogar noch etwas schneller ist als das Surfen über einen DSL-2000-Anschluss. Dabei ist es nicht relevant, ob man sich am Strand oder in einem Café befindet oder vielleicht gerade mit der Bahn zur Arbeit fährt und die Wartezeit sinnvoll nutzen möchte. Überall dort, wo ein Mobilfunknetz zur Verfügung steht, ist es möglich zu surfen.

Der Surf Stick und seine Tücken
Trotz seiner vielen Vorteile bringt der Surf Stick auch so seine Tücken mit sich. So untersagen die meisten Anbieter von Surf Sticks die Nutzung von Instant Messagern oder Diensten wie Voice over IP. Damit jedoch noch nicht genug. Vielsurfer können meistens nicht von den teilweise günstigen Flatrate-Angeboten für das mobile Surfen profitieren. Bei den meisten Mobilfunkanbietern wird die Datenrate auf GPRS-Niveau gesenkt, wenn der monatliche Datenverbrauch etwa 5 GB beträgt.

Bei einigen Anbietern wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit bereits ab 3 GB pro Monat oder je nach Vertragsart ab einem Volumenverbrauch von 200 MB bis 1 GB pro Tag drastisch gesenkt.

Geschrieben von Ingo Just ( info [at] surfstickvergleich.com )

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