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Der Zander ist ein sehr vorsichtiger Raubfisch
Der Zander ist ein sehr schlauer Raubfisch. Nicht zuletzt ist es deshalb für jeden Angler eine Herausforderung einmal im Leben einen solchen Raubfisch zu fangen. Beim Angeln auf Zander gibt es viele Dinge die beachtet werden müssen. Tagsüber findet man den Zander an den tiefsten Stellen des Sees. An solchen Vertiefungen, auch Gumpen genannt, stehen die Zander meist in Gruppen zusammen.

Besonders liebt der Zander Stellen an denen der Grund des Gewässers steinig oder sandig ist. An solchen Stellen sind die Zander häufig anzutreffen. Besonders bevorzugt werden von diesen Raubfischen leicht trübe Gewässerabschnitte.
Genau solche Stellen müssen man finden. Am einfachsten kann man dies, wenn man mit einem Boot und einem Echolot über das Gewässer fährt und sich dann alle Vertiefungen notiert. An diese Stellen sollte man seine Angeln auswerfen. Die Fangchancen steigen an, wenn man die Stelle, an der man den Köder anbietet alle 15 Minuten wechselt. So kann man alle Vertiefungen am Gewässer nach den Zandern absuchen und findet so sicher das Zanderrudel.

Hat man einen Zander gefangen, so sollte man auf jeden Fall an der selben Stelle bleiben. Häufig sind an Stellen, an denen ein Biss erfolgte innerhalb kurzer Zeit noch weitere Bisse zu verzeichnen. Auf diese Weise kann man teilweise 3-4 Zander eines Rudels fangen.

In der Dämmerung brechen die Zander auf und gehen auf Beutezug. Sie ziehen dann im Rudel umher und jagen kleine Fische, Krebse und andere Wasserbewohner. In der Dämmerung und in der Nacht sind die Zander häufig sehr ufernah anzutreffen. Man sollte den Köder dann in einem Abstand von nur 10-15 Meter vom Ufer anbieten.

Während dieser Zeit ist das Spinnfischen auf Zander mit einem Gummifisch als Köder vielversprechend. Der Gummifisch zum Zanderangeln sollte einen schmalen Körperbau und eine Größe von 12-15 Zentimeter besitzen. Man sollte beim Spinnfischen dem Gummifisch leben einhauchen. Wenn man ihn sehr ungleichmäßig einhohlt und die Angelspitze mit vielen Rucken bewegt, dann erscheint es für den Zander so, als würde die Fisch mit Sprüngen über den Gewässergrund springen. Häufig kann man beobachten, dass der Zander den Köder einige Meter verfolgt und den Köder erst beobachtet bevor er ihn attackiert. Daher mach auch Spinnstopps einlegen, also kurze Pausen beim Einkurbeln der Schnur. Dadurch sieht es sieht aus, als würde der Köderfisch am Gewässergrund nach Futter suchen. Dieses Verhalten verleitet den Zander meist zum Biss und sorgt daher meist recht schnell für den ersten Biss.

Mit ein wenig Übung ist es sicher möglich, den schlauen Raubfisch zu fangen.

Angeln auf Zander

Geschrieben von Heiko Friedrich ( heiko [at] zander-angeln.com )

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