Die Bedeutung des Kaffees für den Geschmack eines Espresso
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Die Qualität der verwendeten Kaffeebohnen ist für den Geschmack eines Espresso von elementarer Bedeutung. Allerdings bestehen die angebotenen Espressi aus unterschiedlichen Sorten. Wobei die Auswahl vorrangig aufgrund von geschmacklichen Kriterien getroffen wird. Arabica- Bohnen oder eine Mischung aus diesen und den Espresso-typischen Robusta-Kaffeebohnen vor dieser Wahl stehen Laien immer wieder. Kaffeeliebhaber die einen eher kräftigen Geschmack bevorzugen, greifen häufig auf das zu 100% aus Arabicabohnen bestehende Espressopulver zurück. Die Mischungen mit einem geringeren Anteil des qualitativ hochwertigen Arabica Kaffees schmecken milder. Das liegt an dem geringeren Säureanteil dieser Sorte. Das Mischungsverhältnis ist auch im Mutterland Italien stark regional geprägt. Im Süden des Landes dominiert die Robusta-Bohne, während im Norden völlig auf sie verzichtet wird. Das Gelingen und die Farbe der charakteristischen Crema ist stark von der benutzten Kaffeesorte und der verwendeten Espressomaschine abhängig, mit einer Robusta-Mischung wird sie dunkler und gelingt in den meisten Fällen besser. Eine Geschmacksfrage sind auch die Vorlieben in der Herkunft der Bohnen. Sowohl die Robustabohnen als auch die Sorte Arabica können aus Teilen Afrikas oder Süd- und Mittelamerikas stammen. Im Gegensatz zu normalen Kaffeebohnen sind die Espressobohnen oftmals stärker geröstet. So entsteht der vollmundige und schwere Geschmack dieses Getränks. Das Aroma kann unter der Verarbeitung allerdings Schaden nehmen. Für die Herstellung ist deshalb das ausgewogene Verhältnis von Aroma, Körper und Säure ausschlaggebend. Um das Aroma möglichst lange zu erhalten, ist der Kauf ungemahlener Bohnen empfehlenswert. Diese sollten zu Hause aufbewahrt, erst kurz vor der Zubereitung gemahlen werden. Da die Kaffebohnen empfindlich auf die Berührung mit Sauerstoff reagieren, müssen sie im geschlossenen Originalgefäß aufbewahrt werden. Eine fast noch wichtigere Rolle als die Qualität der Bohnen spielt für den Geschmack eines Espresso die Zubereitung. Die ist selbst unter Kennern umstritten und eine Wissenschaft für sich.
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Geschrieben von Rolf Winter ( zoooyo [at] googlemail.com )
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