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Die Bundesliga zu Beginn der 70er Jahre
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Zu Anfang der 1970er Jahre wurde die Liga durch den am 6. Juni 1971 von Horst-Gregorio Canellas, dem Präsidenten der Kickers Offenbach aufgedeckten Bundesliga-Skandal erschüttert. wegen der Manipulationen bei Punktspielen im Abstiegskampf war es Rot-Weiß Oberhausen und Arminia Bielefeld gelungen, in der Bundesliga zu bleiben. Bei den vom DFB-„Chefankläger“ Hans Kindermann geführten Ermittlungen wurde herausgefunden, dass 18 Spiele der letzten acht Spieltage in der Saison 1970/71 nachweislich „verkauft“, beziehungsweise manipuliert werden sollten. Insgesamt erhielten 52 Spieler, zwei Trainer sowie sechs Vereinsfunktionäre eine Bestrafung. Zudem wurde den beiden Mannschaften Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach die Lizenz für die Bundesliga entzogen. In der folgenden Zeit verlor der Fußball mehr und mehr an Glaubwürdigkeit. Die Zuschauer bestraften die Vereine mit ihrer Abwesenheit. Kamen in der Spielzeit 1970/71 noch ca. 6,3 Millionen Zuschauer in die Stadien, so waren es ein Jahr darauf nur noch 5,4 Millionen. Der absolute Tiefpunkt wurde in der Saison 1972/73 mit lediglich 5 Millionen Zuschauern bei einem Durchschnitt von 16.372 pro Partie erreicht. Erst durch den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 197 im eigenen Land gegen die Niederlande konnte das Ansehen des deutschen Fußballs zurückerobert werden, zumal die Bundesligavereine auch international recht erfolgreich waren. Zudem wurden für die Weltmeisterschaft 1974 viele Stadien um- oder neu gebaut, wodurch die Zuschauerkapazität insgesamt erhöht wurde. Borussia Mönchengladbach gelang als erste Mannschaft die erfolgreiche Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft (1970/71). Daraufhin holte sich Bayern München den ersten Titel. Den höchsten sieg in der Bundesliga gab es 1978. Borussia Mönchengladbach gelang ein 12 zu 0 gegen Borussia Dortmund. Weitere interessante Informationen gibt es auf www.trikots.org. Geschrieben von Udo Zweckerl ( artikelvz [at] zweckerl.de ) |
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