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Die Entwicklung der Tintenstrahldrucker
Die ersten Tintenstrahldrucker wurden von der Firma Siemens Elema in Schweden in der Mitte des 20. Jahrhunderts produziert. Das Prinzip war relativ einfach, man ließ Papier gleichmäßig unter einem konstanten Tintenstrahl hindurchgleiten. Man nennt dieses Verfahren Continuous Ink Jet Tintendruck. Im Laufe der Jahre wurde das Prinzip beibehalten und nur verfeinert um den aktuellen Technologien anzupassen. Doch im Medizinischen Bereich werden das EKG und das EEG immer noch auf diese Art geschrieben.

Im Jahre 1990 feierte der Tintenstrahldrucker sein richtiges Come In und wurde millionenfach hergestellt. Bis dahin galt der der Nadeldrucker als sein größter Kontrahent. Inzwischen konkurriert der Tintenstrahldrucker hauptsächlich mit dem Laserstrahldrucker, da dieser etwas schneller arbeitet und das Farbbild etwas detaillierter ist, werden im gewerblichen Bereich eher Laserstrahldrucker genützt. Der größte Vorteil des Tintenstrahldruckers ist der einfache Herstellungsprozess und die somit geringen Kosten. Doch leider sind die Druckerpatronen immer noch vergleichsweise teuer.

Es gibt heute verschiedene Verfahren um die Tinte aufzuspritzen, das Drop on Demand und das Continuous Ink Jet Verfahren. Beide funktionieren nach demselben Prinzip, aus den Druckerpatronen wird die Tinte aufgesaugt, hinter einer Düse in kleine Tröpfchen verteilt und dann auf das Papier gespritzt. Beim Drop on Demand Verfahren hat die Tinte früher oft und viel gekleckst, doch inzwischen wurde dieser Nachteil behoben. Heutzutage sind auch vielfältige Farbdrucke möglich; man braucht nur die Druckerpatronen in den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Der Drucker mischt diese Farben untereinander und kann so alle Farben herstellen. Die modernen Tintenstrahldrucker haben einen eingebauten Trockner, dass das Medium nicht abfärbt. Bei den meisten Produkten ist ein Scanner mit integriert, manche haben sogar ein eigenes Laufwerk um Speicherkarten von Digi-Cams, Handys, etc. einzulegen und die Bilder direkt auszudrucken.

Man sollte keine nachgemachten Billig-Drucker kaufen sondern ein Markenprodukt. Die Qualität geht bei den Massenproduktionen der billigen Tintenstrahldrucker immens verloren. Bei den günstigen Varianten sind die Farbtanks auch oftmals nicht getrennt, also muss bei Bedarf die komplette Farbpatrone ausgewechselt werden.

Geschrieben von Udo Kürstich ( udok1975 [at] gmx.de )

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