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Vor- und Nachteile einer Pelletheizung

Die Pelletheizung als Alternative

In Zeiten von drastisch und dramatisch ansteigenden Energiekosten und den womöglich knapper werdenden Energieressourcen, ist es unumstößlich über Alternativen nachzudenken. Eine günstige Alternative zu Gas- und Ölheizung, bietet die Pelletheizung an, kleine gepresste Holzstückchen aus Brennholz, Spänen und Abfallholz ohne chemische Zusätze, werden hier verbrannt.

Ein Nachteil ist, dass die Pellets in einem mindestens 40m² großen Raum gelagert werden müssen. Steht kein ausreichender Raum zur Verfügung, können sie in einem siloartigen Behälter gelagert werden. Dieser kann als Erdtank eingelassen werden, was dann wieder kostenintensiv ist, oder aber er steht im Freien, wo er einen optisch unschönen Eindruck macht. Von einem angrenzenden Raum, können die Pellets über eine geräuscharme Förderschnecke transportiert werden. Bei dem Erdtank allerdings, braucht man das wartungsintensive Saugsystem, um die Pellets zum Heizkessel zu befördern. Die Anschaffungskosten für Brenner, Kessel und Fördersystem sind derzeit noch höher, als bei konventionellen Heizsystemen. Durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA werden Pelletheizungen gefördert. Günstige Kredite vergibt im Rahmen des CO2 Minderungsprogramms, die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW.

In Bezug auf das ökologische Gleichgewicht, gehören Pellets zu den umweltfreundlichen und erneuerbaren Energien. Bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum bei seinem Wachstum gespeichert hat und dies hat er schon während seines Wachstums ausgeglichen. Als nachwachsender Rohstoff sind beim Holz stabile Preise zu erwarten, allerdings ist die Nachfrage noch nicht groß genug für Pellets, so dass der Kunde den Preis mitbestimmen könnte und es genügend Hersteller gäbe die konkurrieren würden, es ist aber absehbar, dass sich dies ändern wird. Die regionale Verfügbarkeit und die kurzen Transportwege sind ein Plus und langfristig gesehen, ist die Pelletheizung eine wesentlich günstigere und umweltfreundliche Methode zur Wärmegewinnung, die sich letztendlich auch im Energiepass (Energieausweis-Pflicht ab 2008) wiederspiegelt.



Geschrieben von Chris Adler ( links_tauschen [at] yahoo.de )

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