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Seit längerem bekannt ist die Riesterrente...
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Seit längerem bekannt ist die Riester-Rente, die vor einigen Jahren eingeführt wurde, um Arbeitnehmern und Erwerbslosen eine Möglichkeit zu geben, zusätzlich eine private Altersvorsorge zu betreiben. Dieses wird immer wichtiger, da der Staat sich von Jahr zu Jahr immer weiter aus der Verantwortung zur Altersvorsorge entzieht Die Rürup-Rente ist das Pendant zur Riester-Rente, aber sie ist nur für Selbständige und Freiberufler gedacht, oder für jene, die über den Beitragsbemessunggrenze liegen und deshalb nicht mehr in den Förderungswürdigen Bereich der Riester-Rente fallen. Im Gegensatz zur Riester-Rente, welche eine Erweiterung der Einzahlungen in die Rentenversicherung ist, ist die Rürup-Rente eine sogenannte Basis-Rente. Beide werden jedoch von staatlicher Seite her mit einem bestimmten Betrag im Jahr gefördert, der aufgrund des Bruttoeinkommens des Vorjahres und der Einzahlung im Jahr berechnet wird. Für Eltern gibt es darüber hinaus noch die Möglichkeit, sich zusätzliche Zuschüsse zu sichern, die sich an der Zahl der Kinder ausrichtet. Leider befassen sich immer noch zu wenige Menschen in Deutschland mit der Altersvorsorge – oft aus Angst vor Vertragsklauseln und der Scheu, seine Altersabsicherung in allein die Hand von privaten Versicherern zu legen. Um dies zu ändern, wurden die vergleichsweise einfachen und staatlich abgesicherten Modelle der Riester-Rente und Rürup-Rente eingeführt. Angesichts der Tatsache, dass die Renten immer niedriger werden im Vergleich zu den Einzahlungen, die man im Laufe seines Arbeitslebens getätigt hat, ist die Riester-Rente eine sehr gute Sache und viel viel besser als ihr anfangs schlechter Ruf, der sich oft auf parteipolitische Aussagen oder Stimmungsmache in der Boulevard-Presse bezieht. Auch wenn Riester nicht aus kleinen Beiträgen unglaubliche Reichtümer hervorzaubern kann, so ist es immerhin ein faires Modell, den Austritt aus dem Arbeitsleben abzufedern. Die Rürup-Rente greift nun endlich in ein Loch, dass dringend zugemacht werden musste, die Altersarmut und der Weg in die Grundsicherung für Selbständige und Freiberufler, die nicht genug Geld verdienen, um in eine private Altersvorsorge einzuzahlen. Geschrieben von Oleg Hendremow ( oleg.hendremow [at] gmx.de ) |
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