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Die erste gemeinsame Wohnung

Irgendwann einmal kommt der Zeitpunkt im Leben, in dem man vielleicht mit einem geliebten Menschen zusammenziehen will. Das ist schön und kann eine Beziehung noch weiter führen. Manchmal kann es aber auch ins genaue Gegenteil laufen, denn auf engem Raum zusammenzuleben kann auch Stress bedeuten. Da können die Absichten und Gefühle noch so stark sein, ohne Kompromisse und Rücksichtnahme wird es einfach nicht gehen.

Das kann manchmal im wahrsten Sinne des Wortes auch Arbeit bedeuten. Doch meist ist es weniger schlimm, als es sich anhört. Zumindest, wenn man unter Umständen auch ein paar Vorkehrungen trifft.

 

Von der Bettwäsche zum Handtuch

Besonders aufregend wird es, wenn die ersten gemeinsamen Besorgungen ansteht. Dabei nehmen wahrscheinlich beide Partner bestimmte Dinge mit in die gemeinsame Wohnung. Oft helfen hier Freunde und Familien gerne aus, damit man zu Anfang mit dem Nötigsten versorgt ist. Es geht also darum, erst einmal den Status Quo zu klären. Eine Inventur machen. Was hat man, was braucht man noch? Und meist gibt es jede Menge Sachen die man noch braucht. Also geht es zum ersten gemeinsamen Einkaufen, am besten mit Auto, zu Möbelhäusern und Einrichtungshäusern. Hier wird die erste gemeinsame Bettwäsche ausgesucht, Handtücher fürs Badezimmer und möglicherweise auch schon die ersten Kissenbezüge. Das klingt alles – was es nicht sein muss – weiblich, weshalb auch die männliche Seite nicht zu kurz kommen sollte. Im Geschäft für Medien wird – je nach finanzieller Situation – ein Fernseher gekauft, vielleicht aber auch ein gemeinsames CD Regal. Eben ein Grundstock an gemeinsamen Möbeln und Hausrat.


Lebensmittel Grundstock

Zu Anfang braucht es auch den ordentlichen Einkauf für Schränke und Kühlschrank, damit man hier eine gute Basis hat. Manchmal sieht der Kühlschrank nie wieder so voll aus, wie zu Anfang des Zusammenziehens. Am besten denkt man hier auch an einen Grundstock von Nahrung. Reis und Gewürze, vielleicht Kaffee oder Kakao, eben Produkte, die man irgendwann immer mal braucht. Natürlich darf hier auch nicht Waschpulver fehlen, was irgendwann auch anstehen wird. Dann geht es auch schon an kurzfristige Einkäufe – Brot, Milch und Müsli, Obst und Gemüse. Und vermutlich auch bisschen was zu Knabbern und Trinken, denn schließlich will die erste gemeinsame Wohnung auch gefeiert werden.

Wie genau eine erste gemeinsame Wohnung aussieht, muss man selbst entscheiden. Aber genau da liegt der Trick: man entscheidet zusammen. Auf engem Raum zusammenlebend geht es um Kompromisse. Schnell wird man vielleicht am Partner Eigenschaften feststellen, die man bis dato nicht kannte. Aber genau darum geht es auch: es kann ein Abenteuer in die Zukunft sein.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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