Startseite arrow Auto-Motor arrow Moderne Fahrzeugbeleuchtung



Fahrzeugbeleuchtung im Vergleich
Die richtige Fahrzeugbeleuchtung ist in doppelter Hinsicht wichtig. Denn nicht nur als Fahrer ist gute Sicht ein Garant für maximale Sicherheit, sondern auch das „Gesehen werden“ durch den Gegenverkehr spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. In trockenen Zahlen ausgedrückt: wird es dunkel auf unseren Straßen, steigt das Unfallrisiko um 100%.

Heutzutage bieten verschiedene Autohersteller jeweils eigene vollautomatische Systeme variablen Lichts für verschiedene Fahrsituationen an. Die meisten Technologien können gegen Aufpreis integriert werden. Opel etwa stellt die Advanced Forward Lightning (AFL) – Technologie für die Mittelklassewagen Vectra und Signum sowie für den Astra aus der Kompaktklasse bereit. Mehr Infos zu AFL gibt es hier. Bei Ford gibt es AFL – Technologie beispielsweise im neuen Ford Focus, bei Audi unter anderem im neuen A6. Nase vorn bei der technischen Ausstattung wird Opel mit der neuen Generation seiner AFL-Variante haben: Insgesamt 6 verschiedene, vom Fahrverhalten (Geschwindigkeit oder Lenkradbewegungen) und von Umwelteinflüssen (Regen oder Schnee) abhängige Funktionen sollen maximale Sicherheit bieten. Schenkt man den Ingenieuren aus Rüsselsheim Glauben, sollen im Vergleich zu anderen Herstellern die Intervalle viel „geschmeidiger“ in den Übergängen sein. Dafür sorgt eine Steuereinheit, die 127 Paramter zur Einstellung des richtigen Lichts abgleicht.

Grundsätzlich unterscheidet man bei der modernen Fahrzeugbeleuchtung in die dynamische und die statische Variante. Die statische ist die eindeutig einfachere. Bei Kurvenfahrten wird hier meist ein zusätzlicher Scheinwerfer eingeschaltet, um die Kurven besser auszuleuchten. Beim dynamischen Kurvenlicht dagegen wird der Scheinwerfer bei Kurvenfahrten passend geschwenkt. Kurvenlicht ist keine ganz neue Erfindung. Das Unternehmen Cadillac verwendet eine erste Technik bereits 1918 in einem seiner Automodelle. In der Moderne war Citroën ein Vorreiter und stattete bereits 1967 sein Modell DS mit schwenkbaren Scheinwerfern aus. Die Technologie wurde jedoch später erst einmal nicht weiterentwickelt. Ein Hindernis für den technologischen Fortschritt war ein über lange Jahre gültiges Verbot von dynamischem Kurvenlicht. Die entsprechenden Regelungen (R48, R98) wurden erst im Jahr 2003 so geändert, dass der Weiterentwicklung beim dynamischen Kurvenlicht nun nicht mehr viel im Wege steht.

Natürlich lassen sich die Hersteller das Mehr an Technik und Sicherheit auch gut bezahlen - mit welchem Aufpreis muss man also rechnen? Antwort: Um die 1000€ müssen Sie zumeist veranschlagen, um die vielen Sicherheitsvorteile der AFL – Technologie bei Nachtfahrten zu erhalten. Geht man ins Detail und schaut sich die drei Hersteller Audi, Ford und Opel an, stellt man folgendes fest: Adaptive light – Technologie beim A6 von Audi ist etwa für einen Aufpreis von ca. 1400 € zu haben. Der Focus von Ford kann bereits für 420€ mit Adaptive Lightning System aufgerüstet werden; allerdings werden dann keine Bi-Xenon-Scheinwerfer genutzt, die ebenfalls eine Innovation in der Lichttechnik bei Automobilen bedeuten. Opel bietet sein Bi-Xenon Kurvenlicht AFL für 1180€ an.

Geschrieben von Redaktion Contendia ( contendia [at] yahoo.de )

Benutzer Bewertung: / 0
SchlechtSehr Gut 


PDF Drucken E-Mail

 
 
< zurück weiter >