Für viele ist Latein eine tote Sprache. Sie verstehen es nicht, warum diese Sprache manchmal Teil eines Lernplans ist, und mache den Kurs nicht gerne. Obwohl es keine Länder mehr gibt, wo Latein die Amtssprache ist, kann es noch nutzvoll sein.
Erstens war Latein jahrhundertelang eine der Hauptsprachen Europas. Die meisten europäischen Sprachen stammen mindestens teilweise aus dem Lateinischen, darunter Englisch. Sogar wenn man keine romantische Sprache lernt, kann eine Lateinkenntnisse hilfreich sein, um ein neues Wort in der Muttersprache zu verstehen. Es ist bemerkenswert, wie viele romantische Sprachen es gibt. Ob man Französisch, Spanisch, Portugesisch, Italienisch, Rumänisch, und/oder Katalanisch lernen will, ist Latein ein gutes Basis dafür.
Latein kann nicht nur beim Sprachenlernen hilfreich sein. Die Fachsprache der Rechtswissenschatf wäree für mehr Laien verständlicher, wenn Latein ofter gelernt würde. Auch in den Naturwissenschaften verwendet man oft lateinische Wörter, auch in der Medizin. Manchmal hat eine Sprache mehrere Namen für einen Pflanzen- oder Tierart. Eine Suche nach Informationen über einen bestimmten Pflanzen- oder Tierart könnte mehr produktiv sein, wenn man den lateinischen Namen kennt. Wer Geschichte studiert, profitiert auch von Lateinkenntnisse, insbesondere bei der Geschichte des Altentums oder des Mittelalters.
Obwohl Latein fast niemals auf der Straße gesprochen wird, spielte diese Sprache solch eine große Rolle in der abendländischen Geschichte und Kultur, dass es eine große Verlust wäre, wenn diese Sprache aussterben würde. Viele religiöse und historische Dokumente wären in den Originalsprache nicht mehr verständlich, und manchmal kann eine Übersetzung die ursprungliche Bedeutung übersehen. Mit Lateinkenntnisse können unsere Geschichte lebend bleiben.
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Geschrieben von Gloria Walker ( cpascal1 [at] web.de )
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