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In vier Schritten - Der erfolgreiche Abstieg vom Schuldenberg
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Darlehen, Kauf auf Raten, Shopping im Internet, Zahlungsaufforderungen, Zinsen – da ist schnell Land unter, und das passiert heutzutage Tausenden. Und hast du nicht gesehen aufgetürmt, von dem man ohne Hilfe nicht mehr runter kommt. Der Schuldencheck ist ein guter Anfang, um mit einer professionellen Beratung Schulden tilgen zu können. Schritt 1: Der Schuldencheck Der Berater stellt bei einem Schuldencheck alle Schulden den gesamten Einnahmen gegenüber. Das heißt, auf einer Seite stehen beisielsweise die gesamten Gläubiger samt all ihren Forderungen, Zinsen und Zinseszinsen. Rechts berechnet man die monatlichen Einnahmen und Ausgaben. So sieht man gleich welcher Betrag monatlich für die Tilgung der Forderungen zur Verfügung steht. Und vielleicht kann man ja hier schon die ein oder andere unnötige Ausgabe streichen. Im Zuge dessen, kann man auch schon mal sinnlose Ausgaben kürzen. Auserdem sollten jetzt auch vorhandene Sparkonten, Anlagen oder gar Immobilien betrachtet werden. Mit diesem Geld sollte man unter Umständen schon einen Teil der Schulden direkt tilgen. Schritt 2: Das Vergleichsangebot Sobald man an sein angelegtes Geld heran kommt, ist es ratsam den Gläubigern einen Vergleich anzubieten. Das heißt, Schuldforderern wird ein ausgehandelter Anteil der Gesamtschuld als einmalige Auszahlung offeriert. Das lohnt sich im Speziellen bei Schuldforderern, die einen schon länger kennen. Muss man sich dafür Geld von Mitgliedern der Familie oder anderen Vertrauten leihen, sollte man darauf achten, dass man die „neue Teilschuld“ in kleinen Raten zu bezahlen ist. So kann man sich sicher sein, dass das monatliche Einkommen noch zum Leben reicht. Schritt 3: Der Schuldentilgungsplan Eine alternative Chance durch einer Beratung Schulden zu tilgen ist das Ausarbeiten eines Schuldentilgungsplans. Verfügt man nicht über die finanziellen Reserven, mit denen man einen Vergleich realisieren kann, verabredet der Schuldnerberater Abschlagszahlungen mit allen Gläubigern. Innerhalb einer gebräuchlichen Laufzeit über sechs Jahren werden damit prozentuale Anteile der Gesamtschulden in monatlichen Teilbeträgen entrichtet. Idealerweise werden die Zahlungen an ein Treuhandkonto geleistet und jährlich an die Schuldforderer ausgeschüttet. Erhöht sich das Einkommen, zahlt man auch höhere Abzahlungen. Hat man den Schuldentilgungsplan erfüllt, ist man schuldenfrei. Schritt 4: Die Privatinsolvenz Das Verbraucherinsolvenzverfahren, mit anderen Worten die Privatinsolvenz, sollte wirklich nur als letzter Ausweg in Betracht gezogen werden aus der Schuldenspirale. Durch die vielen Beschränkungen gehört das gewohnte Leben gewissermaßen der Vergangenheit an, und das sieben Jahre lang. Lässt jedoch die persönliche Finanzsituation die oben genannten Lösungen nicht zu und bewegen sich die Schulden schon im fünfstelligen Bereich, gibt es oft keinen anderen Ausweg. Damit Schuldforderer wenigstens zu einem Anteil ihres Geldes kommen, müssen auch solche Beträge gezahlt werden, die über den Freigrenzen liegen. Beratung Schulden Geschrieben von Tim Dettmer ( dettmer [at] mediaroo.de ) |
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