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Durch den Einsatz der richtigen Hydraulik ist die Heizung sparsam

Durch den Einsatz der richtigen Hydraulik ist die Heizung sparsamer im Verbrauch.

Oft wird unterschätzt welchen negativen Einfluss eine schlecht regulierte Hydraulik in der Heizung auf den Verbrauch der Heizungsanlage hat. Die Leistung die eine Heizfläche, wie etwa ein Heizkörper oder eine Fußbodenheizung erbringt ist dabei von drei verschiedenen Faktoren abhängig.

Zum einen ist die Größe der Heizfläche entscheidend. Das muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass je größer die Heizfläche ist auch die erbrachte Wärmeleistung entsprechend steigt. Hier kommen jetzt zwei weitere Faktoren ins Spiel. Der erste ist die Vorlauftemperatur und der zweite die Durchflussmenge an Warmwasser. In älteren Heizungsanlagen wurde oftmals mit hohen Vorlauftemperaturen von bis zu 90 Grad Celsius gearbeitet und dabei eine Temperaturspreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur von 20 Grad Celsius gewählt. Moderne Heizungsanlagen arbeiten mit Vorlauftemperaturen von Maximal 60 Grad und der Massenstrom wird auf eine Spreizung von 15 Grad ausgelegt.

Der Grund dafür ist relativ einfach erklärt. Die höheren Auslegungstemperaturen bei Altanlagen sind in der schlechteren Wärmedämmung und dem damit verbunden höheren Wärmebedarf zu suchen. Der Verbrauch an Brennstoff ist natürlich bei solchen Anlagen auch entsprechend höher. Ein großer Vorteil dieser Altanlagen ist aber, dass sie Fehler in der Hydraulik und schlecht abgeglichene Massenströme in den Rohrnetzen deutlich besser verzeihen.
Bei modernen Heizungsanlagen reichen schon geringe Fehler bei der Auslegung oder dem Betrieb der Heizungsanlage, damit die gewünschten Raumtemperaturen nicht mehr erreicht werden. Die Folge davon ist, dass die Nutzer Raumtemperatureinrichtungen wie Thermostat- Ventile weiter öffnen und so die Hydraulik der Anlage weiter verschlechtern.

In jedem Falle sollten solche Heizungsanlagen mit intelligenter Drehzahl geregelten Pumpentechnik ausgerüstet sein, denn neben dem unnötigen öffnen von Absperreinrichtungen hat auch das schließen der Thermostate Einflüsse auf Volumenströme innerhalb des Systems. Gerade der verstärkte Wunsch zum Energie sparen gibt aber Verbraucher immer öfter Anlass dazu, verschiedene Räume nur noch wenig zu heizen und so aktive Einfluss auf die Hydraulik zu nehmen.

Ein weitere Faktor sind Luftpolster die sich in der Heizung gebildet haben, dass Entlüften der Heizung sollte von daher mit in den jährlichen Wartungsplans des Heizungsinstallateurs gehören.

Vor der Winterperiode sollte der Betreiber einer Heizung die Anlage nochmals auf eine korrekte Hydraulik überprüfen. Nur so ist eine optimale Energie-Effizienz gewährleistet

Fußbodenheizung


Geschrieben von Ute Zumbrink ( mail [at] avibk.de )

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