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Ein Baby ist wie ein neues Leben

Mein Schreibaby

Ein Baby ist wie ein neues Leben.

Es verändert den bisherigen Rhythmus total. War der Weg dorthin in neun Monaten Schwangerschaft schon anstrengend genug, so kann der neue Erdenbürger erstmal nicht nur Freude bringen.

Viele Eltern stellen sich dann die Frage! Ist mein Kind ein Schreibaby oder ist es das nicht?

In der Regel haben sie dann bereits schon eine recht lange „Leidenszeit“ hinter sich und sind auf jeden Fall der Ansicht, dass Ihr Kind mehr schreit, als es Ihre Nerven aushalten. Eine weitläufige Definition solcher Schreiattacken ist die so genannte „Dreierregel“. Welche besagt, dass das Schreien über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen an mindestens drei Tagen pro Woche mehr als drei Stunden pro Tag auftritt.

Laut einschlägigen Studien sind 8-29% aller gesunden Säuglinge von exzessivem Schreien betroffen. Die anfallsartigen, unstillbaren Schrei- und Unruheepisoden beginnen meist um die zweite Lebenswoche und nehmen etwa bis zur sechsten Lebenswoche an Intensität und Häufigkeit zu.

Das Schreibaby - ausgestattet mit höchster Willensstärke und einigem an Temperament - merkt schnell, dass etwas nicht stimmt, dass es dringende Bedürfnisse hat, die gestillt werden möchten und es hat außerdem die Kraft und Ausdauer sie sich einzufordern.
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Es gibt dabei unterschiedliche Arten von Schreibabys, manche sind den ganzen Tag unzufrieden, andere haben ihre allabendlichen 2-3 Stunden. Bei manchen ist es nach 3 Monaten vorbei und bei anderen nicht. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie ihre Kinder selbst

Unruhige Babys akzeptieren nur selten einen Mama-Ersatz und brauchen oft sehr lange bevor sie mit Fremden warm werden. Sie mögen auch keine neuen Umgebungen und gewöhnen sich ungern an einen Babysitter

Ein weiteres auffälliges Merkmal ist, der ständige Wunsch nach der Brust. Oft wird vermutet, dass die Babys schreien weil sie einfach nicht genug Milch bekommen und nicht satt werden. Fälschlicher Weise wird dann oft mit Hoffnung auf Besserung das Baby schnell von der Brust entwöhnt.

Dann wird einen jedoch schnell klar, dass das Stillen besonders bei Schreibabys „lebensrettend“ für Mama und Kind sein kann. Denn Stillen steht nicht nur für Ernährung, es ist vor allem der Wunsch des „Knirps“ nach Hautkontakt und Körperwärme was Trost und Geborgenheit spenden.

Denn oft quält das Kind kein körperliches Leiden, es ist das Leben selbst was ihm zu schaffen macht. Ein Schreibaby ist in erster Linie ein kleiner Mensch, der alles Neue gierig in sich aufsaugt, ohne am Ende zu wissen wohin mit all den Informationen. Nicht selten erfolgt die Verarbeitung der gewonnenen Eindrücke dann durch hemmungsloses Rausschreien. Suchen Sie sich auf jeden Fall Hilfe, wenn Sie sich überfordert fühlen. Ihre Anspannung wird sonst zu groß und Sie können nicht mehr mit der nötigen Gelassenheit auf Ihr Kind reagieren.

Empfehlenswert ist der Ratgeber “Stopp Babyschrei” der jungen Eltern eine gezielte Hilfe an die Hand gibt, die Ursachen fürs Schreien erst einmal herauszufinden und dann etwas gezielt in sanfter Form zu unternehmen. Denn ein wochen- oder gar monatelanges Schreien kann ganz schön nerven und an den Rand der eigenen Erschöpfung und Verzweiflung bringen.



Geschrieben von Klaus Pfau ( schufaauskunft [at] live.de )

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