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Sicherlich ist jedem schon einmal der Begriff Gothic untergekommen. Doch die wenigsten wissen wirklich, was damit gemeint ist. Viele halten die Gothic Bewegung noch immer für ein okkultes Werk Satans, gar eine Sekte. Doch im Gegensatz zu diesen Bewegungen ist Gothic eine besonders friedliche Bewegung, in der man keinerlei Gewalt verherrlichende Rituale wie Tieropfer u. ä. findet. Die Anhänger der Gothic Szene wollen sich einfach von ihren Mitmenschen abgrenzen, was sie dadurch zu erreichen versuchen, dass sie sich vollständig in Schwarz kleiden. Besonders die Mittelalter Kleidung ist hierbei besonders beliebt. Daneben gibt es zwar auch einige Anhänger der Szene, die sich ganz in Weiß kleiden, doch kommen diese deutlich seltener vor. Ihre Nähe zum Totenreich soll durch eine übermäßige Schminke dargestellt werden, bei der eine weiße Grundierung für die Totenblässe steht. Die dunkel, meist schwarz umrahmten Augen und Lippen sorgen dagegen wieder für das Aussehen eines Untoten. Ob Mann oder Frau sich schminkt, kann man hier nicht unterscheiden. In der Gothic Szene schminken sich beider Geschlechter gleichermaßen, um einfach dazu zu gehören. Auch die Musik, die man in diesen Kreisen hört, ist ganz speziell. Die düsteren Klänge haben dabei aber auch eine fast beruhigende Wirkung, die man teils sogar mit Romantik in Verbindung bringen könnte. Alles in allem muss man sich vor Anhängern der Gothic Szene jedoch nicht fürchten, zumal sie besonders friedliebend sind. Sie akzeptieren zwar keine Kirche, weil diese die Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens ihrer Meinung nach nicht korrekt beantworten kann, aber es finden hier auch keine Opferrituale u. ä. statt. Diese sind meist so Gewalt geprägt, dass man doch tatsächlich Angst um seine Kinder haben muss, doch werden sie nur bei okkulten Bewegungen, Sekten oder Anhängern des Satanismus durchgeführt. Entstanden ist die Gothic Szene Ende der 70er Jahre als abgesplitterte Gruppe aus dem Punk. In dieser Zeit kamen auch die ersten Songs auf, die so typisch für Gothic sind. Mittlerweile wird die Bewegung bereits in der dritten Generation gelebt, jedoch gilt die Zugehörigkeit gerade bei Jugendlichen oft auch als vorübergehende Erscheinung.
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