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Einrichtungshäuser gibt es in Deutschland sehr viele. Seit den siebziger Jahren habe diese einen Boom erlebt, kurzfristig dann abgeflaut und laufen jetzt stagnierend vor sich hin. Hier hin verirren sich Leute, Singles und Paare, wenn es mal wieder darum geht, den Hausrat aufzustocken oder wenn einfach mal wieder Lust auf ein Tapetenwechsel besteht.
Zu entdecken gibt es viel und irgendwie findet man immer etwas, was man scheinbar brauchen kann. Von der Deckenlampe über den Läufer bis hin zur neuen Tischdecke. Die eigenen vier Wände sind zwar immer ganz nett, aber Menschen lieben zumindest kleine Veränderungen. Das muss nicht zwangsläufig das ganze Jahr passieren, aber zum Sommer hin oder zu Ostern und Weihnachten, da überkommt die meisten die Lust nach neuen Dekorationen und Ideen.
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Der Mensch braucht Abwechslung
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Es gibt Menschen, die Abenteuer geradezu heraufbeschwören, die gar nicht genug von Tapetenwechseln haben können. Andere leben eher gediegen, mögen die Ruhe und das ewig Gleiche. Doch bei den meisten gibt es zumindest immer im Ansatz den Wunsch nach Abwechslung, wenn auch nur passiv. Das muss nicht gleich ein Umzug in die nächste Stadt bedeuten, sondern manifestiert sich im Detail. Das liegt sogar in der Natur des Menschen, die man nicht einfach leugnen kann. Wenn zum Winter oder Frühling der Wunsch nach Veränderung aufkommt, in Form neuer und anderer Dekorationen, dann hat das etwas Eigentümliches. Schließlich verändert sich auch alles außerhalb des Hauses. Würde man noch in der freien Natur leben, würde man hautnah mit ansehen, wie die Blätter von den Bäumen fallen, würde die Veränderungen der Luft spüren. Das merkt man zwar heute immer noch, aber eben oft nicht unmittelbar.
Abwechslung ist daher in uns verankert. Es hat auch etwas mit der Seele zu tun. Oder, um es mit einem Sprichwort darzustellen: Von nichts kommt nichts. Es geht nicht darum, ein spontaner Mensch zu werden, sondern sich einfach mal etwas zu gönnen. Mal raus gehen, einen neuen Film sehen, einen Spaziergang machen. Kleinigkeiten mit großem Effekt.
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Neue Einrichtung
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| So kommt es, dass eben auch Einrichtungshäuser so gut laufen. Eine neue Deckenlampe fürs Wohnzimmer, eine neue Bettwäsche fürs Schlafzimmer und vielleicht darf es auch mal wieder eine technische Spielerei sein, neue Boxen und ein neuer Player. So bleibt der Mensch in Bewegung und belohnt sich für Etappen selbst. Wenn man es auf diese Weise macht, fallen schnell auch Dinge im Alltag leichter. Die Arbeit scheint wieder mehr Spaß zu machen, alles fließt einfacher, denn man hat plötzlich wieder Ziele. Und seien diese noch so klein. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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