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Energie heute – von der Regentonne zum Sonnenkollektor
Die Regentonne für zuhause


Der Begriff der Energie ist keinesfalls der Moderne entsprungen, sondern hat seine Wurzeln weit zurück in der menschlichen Geschichte. Es ist griechisch und bedeutet ein Werk oder Arbeit. Und genau das bezeichnet Energie auch, eine vorantreibende Kraft, die gebraucht wird. Ob nun der Mensch Energie braucht, sein Auto oder die Stereoanlage – im Prinzip ist alles das selbe. Nichts kann aus sich selbst speisen, es braucht immer den Zufluss von Außen.

Während die Industrie immer weiter voran schritt, bediente man sich einfach bei der Energiegewinnung den nächstliegendsten Ideen. Öl und Kohle wurden verbrannt und als Energiequelle entdeckt. Dann folgte Atomenergie, die ebenfalls positiv aufgenommen wurde. Man gewinnt Energie und speist damit die Welt, nährt den Wohlstand. Doch kann man den ersten Pioniervätern dieser Energiegewinnung sicherlich keinen Vorwurf machen, hat sich herausgestellt, dass es ein Spiel auf Messersschneide ist. Ressourcen sind nicht unendlich vorhanden, Folgen der Energiegewinnung dafür umso länger – es müssen Alternativen her.


Regenerative Energiegewinnung

Es gibt Stimmen, die Atomenergie für Naturstrom halten, womit sie an sich nicht ganz falsch liegen. Im Gegensatz zur Kohle ist Atomenergie zunächst sehr sauber, das Problem ist aber die Endlagerung. Atomenergie produziert Atommüll, der Millionen von Jahre vor sich hinvegetiert, ohne verschwinden zu können. Somit keine wirkliche Alternative.
Regenerative Energien speisen aus einem schier unausschöpflichen Fluss. Das betrifft einmal den Wind, einmal die Sonne und einmal auch Wasser. Doch auch diese drei Arten der Energiegewinnung haben ihre Schattenseiten, da sie noch nicht genügend Strom produzieren können. Die Zukunft liegt hier trotzdem und hängt auch davon ab, wie sich das Individuum verhält.


Eigene Energie gewinnen, das ist bereits möglich. Durch zum Beispiel Sonnenkollektoren auf dem Dach. Doch es geht viel mehr um die andere Seite der Medaille. Nicht nur Strom gewinnen, sondern auch Strom und Energie sparen. Eine sehr nützliche „Erfindung“ ist in diesem Zusammenhang die Regentonne. Die Regentonne ist das, was man für Sonnenenergie noch sucht. Ein Auffangbecken mit großem Potenzial. Wer eine Regentonne nutzt, um Wasser zu sparen – da Regenwasser ohnehin in Massen kommt – der trägt zu einer gesunden Umwelt bei. Einfach und scheinbar marginal, doch es ist auch ein Bildnis dafür, wie Verhalten zu Energie in Zukunft aussehen sollte.

Statt sich alleine auf die Energiegewinnung zu verlassen, könnte ein Schritt zurück zur Natürlichkeit alles einfacher machen. Das heißt nicht, dass man wieder in Höhlen leben muss, aber eine Regentonne kann genauso gut auf dem Dach in der Stadt aufgebaut und von Mietern genutzt werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man das Problem eindämmen kann. Menschlicher Erfindungsgeist ist an dieser Stelle gefragt.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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