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Energieefffizienzklassen sind wichtig bei der Kaufentscheidung

Moderne Waschmaschinen waschen effizient


Die Energieeffizienzklassen bei Waschmaschinen sind ein entscheidender Faktor für die Kaufentscheidung, Sie geben Aufschluss über den Energieverbrauch des Gerätes.

Die Waschmaschine von heute ist superintelligent. Sie erkennt die Wäscheart, dosiert entsprechend Wasser und Waschmittel und reguliert den Energiebedarf entsprechend. Unzählige Waschprogramme stehen zur Verfügung und die Wäsche wird mit vielen Umdrehungen pro Minute schon fast trocken geschleudert. Dabei arbeitet sie umweltschonend und Wasser sparend. Und vor allen Dingen sind die Waschmaschinen der neuen Generation mit der Energieeffizienzklasse A und besser ausgezeichnet, was für einen niedrigen Energieverbrauch steht.


Energiesparende Haushaltsgeräte sind gefragt

Kühlschrank, Trockner, Waschmaschine - die weiße Ware steht auch immer für einen hohen Stromverbrauch. Immerhin leisten diese Geräte auch einiges. Damit der Verbraucher gleich weiß, was Sache ist, werden diese Geräte mit Energieeffizienzklassen versehen. Dahinter steckt ein europaweites Klassifizierungssystem, das alle neuen Geräte betrifft. Fehlt diese Kennzeichnung, dann dürfen sie nicht in den Handel. Die Energieeffizienzklassen sind in die Buchstaben A bis G eingeteilt. Dabei steht A für einen sehr niedrigen Verbrauch und G bedeutet, dass die Waschmaschine ein Stromfresser ist. Die Energieeffizienzklassen B, C, D, E und F sind heute bei neuen Waschmaschinen eher nicht zu finden. Der Standard ist A oder A+, auch A++ ist anzutreffen. Das Pluszeichen steht dabei für einen nochmalig reduzierten Energieverbrauch gegenüber A. Generell bezeichnet die Energieeffizienzklasse A einen Energieverbrauch von 0,19 kWh pro kg Wäsche. Fast die doppelte Energie benötigt eine Waschmaschine, die mit G gekennzeichnet ist.

Diese wird man zwar heute im Handel nicht mehr finden, dafür aber umso mehr in den privaten Haushalten. Denn Maschinen, die älter als zehn Jahre sind, weisen diese Werte durchaus auf. Das liegt daran, dass die technische Entwicklung in den letzten Jahren rasant vorangeschritten ist und stetig am Energieverbrauch gearbeitet wurde. Daher sollten sich viele Verbraucher die Frage stellen, was auf Dauer günstiger ist: Waschen mit veralteter Technik und höheren Energiekosten oder die einmalige Investition in eine neue und stromsparende Waschmaschine. Die Mehrkosten haben sich schon nach kurzer Zeit amortisiert. Und da die Technik nicht stehen bleibt, ist schon heute ein Gerät mit den Energieeffizienzklassen A, A+ oder A++ zu wählen, damit die Einsparungen auch lange anhalten. Abgesehen davon, dass B-Maschinen kaum noch zu finden sind, sollte der Verbraucher gleich Nägel mit Köpfen machen und sich für ein A-Modell entscheiden.


Weitere Effizienzklassen

Neben den Energieeffizienzklassen, sind auch die Waschwirkungsklasse und die Schleuderwirkungsklasse bei einer Waschmaschine wichtige Kennzeichen. Sie wirken sich jedoch im Gesamten weniger auf den Energieverbrauch aus, denn dieser ist schon in den Energieeffizienzklassen für alle Funktionen mit eingerechnet. Die Waschwirkungsklasse bezieht sich auf die Sauberkeit bzw. den Aufhellungsgrad der Wäsche, die Schleuderwirkungsklasse gibt an, wie trocken die Wäsche bei der maximalen Umdrehungszahl wird.


Geschrieben von Sten Köppe ( sten.koeppe [at] googlemail.com )

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