Fachgerechte Entfernung eines Wespennest
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Wespennester sind unerwünschte Erscheinungen an Rollladenkästen, Balkonen, Terrassen oder sonstigen Winkeln und Ecken am eigenen Haus. Doch die Entfernung eines Wespennestes ist nicht ganz so einfach selbst vorzunehmen. Wespen, vor allem die Königin, die den Nachwuchs im Nest züchtet, werden sehr aggressiv, wenn sie merken dass gegen ihr Eigenheim vorgegangen wird. Trotzdem gibt es einige Tipps, wie man ein solches Nest selbst entfernen kann. So kann man zum Beispiel ein großes Gefäß von unten über das Nest stülpen und von oben einen Deckel darauf tun. Oder das Nest mit einer Mischung aus Wasser und Spülmittel einsprühen. Hierdurch denken die Wespen dass es regnet und sie werden nicht aggressiv. Das Spülmittel im Wasser bewirkt jedoch, dass das Wasser in die Tracheen der Wespen eindringen kann und diese ersticken innerhalb kürzester Zeit. Doch so gut die Tipps für die eigene Bekämpfung auch sein mögen – sie werden aufgrund der Gefährlichkeit, besonders für Allergiker und für Familien mit Kleinkindern, nicht empfohlen. Man kann auch allergisch auf einen Wespenstich reagieren, ohne es vorher gewusst zu haben. Daher sollte man auf jeden Fall die fachgerechte Entfernung eines Wespennestes in Anspruch nehmen. Hier ziehen die meisten Menschen zunächst die örtliche Feuerwehr in Betracht. Sicher kann auch diese mit ihrer technischen Ausstattung ein Wespennest beseitigen, sie rückt aber in der Regel nur in Notfällen aus, das heißt wenn Menschen in der Öffentlichkeit akut bedroht sind oder Privatpersonen ausgewiesene Allergiker sind. Oder das Nest bereits eine enorme Größe erreicht hat. Im Normalfall kann für die Entfernung eines Nestes aber ein professioneller Insektenbekämpfer bestellt werden. Zu finden sind diese in den Gelben Seiten bzw. über das Internet. Die Kosten können, wenn man zur Miete wohnt, unter Umständen vom Vermieter übernommen werden. Von einer Eigenbekämpfung sollte auch aus Umweltgründen abgesehen werden. Wer Wespen mit chemischen Mitteln bekämpft, belastet die Umwelt unnötig mit Giften. |
Geschrieben von Michael Müller ( info [at] ratgebercommunity.de )
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