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Entspannungsmusik wird heutzutage mehr nachgefragt denn je. Das ist kaum verwunderlich, weil die Zeit immer hektischer und komplizierter wird und die Menschen einen Ausgleich in Form von Ruhe und Entspannung suchen. Dabei kann Entspannungsmusik helfen. Entspannungsmusik bietet eine Unterstützung, indem sie durch sanfte Klänge oder bestimmte Geräusche eine beruhigende Atmosphäre schafft, in der Entspannung leichter fällt. Viele Menschen kommen leider dennoch nicht zur Ruhe.
Sie sind innerlich zu aufgewühlt und können ihre vielen Gedanken nicht loslassen. Ihnen kann Meditation oder bestimmte Entspannungsübungen helfen. Vielen fehlt für diese aufwendigeren Methoden aber die Zeit oder die Geduld und Disziplin.
Nun gibt es eine neue Technologie, die Hilfe verspricht. Die Methode heißt Brainwave Entrainment und könnte der Entspannungsmusik völlig neue Dimensionen verleihen. Es geht um die gezielte Veränderung von Gehirnwellen durch das Anhören bestimmter alternierender Frequenzen. Die erste Form von Brainwave Entrainment waren die Binaural Beats. Hier werden über Kopfhörer unterschiedliche Frequenzen auf den beiden Ohren abgespielt. Das Gehirn reagiert auf diesen Unterschied in den Frequenzen, indem es die Differenz selbst als Wellen ausbildet. Eine Weiterentwicklung der Binaural Beats sind die Monaural Beats, die auf beiden Ohren die gleichen Töne präsentieren, allerdings mit speziell entwickleten pulsierenden Frequenzen mit denen sich das Gehirn synchronisiert. Die neueste Technik des Brainwave Entrainment sind die Isochronic Tones, bei denen die Frequenzen noch schneller pulsieren und damit noch effektiver sein sollen. Alle drei Arten dieser Entspannungsmusik wurden speziell dafür entwickelt das Gehirn in die richtigen Frequenzen für Entspannung zu bringen. Damit soll sofortiger Erfolg garantiert sein. Auch meditative Zustände können mit speziell entwickelten Tönen für Meditation erreicht werden.
Damit bietet Brainwave Entrainment auch eine neue Art der Meditationsmusik. Prinzipiell kann die Technik bei allen Phänomenen eingesetzt werden, die auf bestimmten mentalen Zuständen beruhen. Man muss nur herausfinden welche Hirnaktivität in bestimmten Situationen vorliegt und dann die spezifischen Töne entwickeln, die diese Muster hervorrufen. Wie gut diese Methode für die verschiedenen Phänomene bereits funktioniert muss sich zeigen. In jedem Fall ist der Forschungsbereich sehr interessant und vielversprechend. Besonders gut scheint sich die Technik allerdings bereits für Entspannung und Meditation zu eignen und wäre damit wesentlich effektiver als herkömmliche Entspannungsmusik und Meditationsmusik, die allerdings wohl ihre Relevanz behalten wird.
Wer allerdings sofortige Entspannung ohne Übungspraxis sucht wird möglicherweise in Zukunft auf die Töne des Brainwave Entrainment zurück greifen. Das könnte die schnellste und effektivste Möglichkeit sein, um seinen Bewusstseinszustand in diesem Sinne zu verändern ohne lange trainieren zu müssen oder gefährliche Mittel einzunehmen.
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