So lassen sich Erektionsprobleme behandeln
|
|
Urologen der Universität Bristol und der Kölner Uniklinik haben es kürzlich belegt: Für Erektionsprobleme können zu wenig straffe Beckenbodenmuskeln verantwortlich sein. Diese umschliessen den Penis und geben ihm an der Wurzel Kraft. Bleiben Sie längere Zeit vernachlässigt, fehlt die Stärke für die Standfestigkeit, und es entwickelt sich langsam eine Impotenz. Damit haben die Wissenschaftler die natürliche Ursache bei impotenten Männern herausgefunden, was Chancen für eine einfachere Heilung und reichlich mehr Lebensqualität bietet.
|
Blut für den Schwellkörper
|
|
Gegen Erektionsprobleme wird neuerdings von Fachärzten eine einfache Methode empfohlen. Sie erlaubt es Betroffenen, durch eine spezielle Therapie ihre Beckenbodenmuskulatur zu reaktivieren und sie nachhaltig zu stärken. Dadurch fliesst mehr Blut in den Schwellkörper, und auch die neuro-muskulären Fähigkeiten zwischen Penis und After steigern sich. Daraus resultiert eine bessere Erektionsfähigkeit.
Im Vergleich zu klassischen Mitteln gegen Erektionsprobleme hat die Methode Vorteile, weshalb sie von immer mehr Betroffenen, die Alternativen suchen, angewendet wird. Heilmittel auf chemischer Wirkstoff-Basis helfen oft nur wenige Stunden. Eine Studie der urologischen Universitätsklinik in Köln belegt, dass die Therapie der Beckenbodenmuskulatur bei 80% der Männer mit Impotenz eine Wirkung hat.
|
Folgen der Erektionsprobleme
|
Das Trainieren des Beckenbodens ist ausserdem kostengünstig, und natürlich und wird deshalb auch von Selbsthilfegruppen empfohlen. Dank dem progressiven Aufbau der Muskeln tun Männer gegen die Erektionsprobleme nicht nur für kurze Zeit etwas, sondern dauerhaft. Ausserdem kann die Bewegungstherapie jederzeit bequem zu Hause durchgeführt werden. Mit einer behandelten Impotenz liegt ein erfüllteres Sexualleben drin, das auch die Partnerin oder den Partner erfreut und einen unbeschwerteren Alltag erlaubt.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung
Die Stimmung wird besser, und das möglicherweise angeschlagene Selbstvertrauen des Mannes, die Partnerin nur ungenügend befriedigen zu können, kehrt zurück. Denn Impotenz kann langfristig die Psyche von Paaren beeinträchtigen: Heutzutage geben viele Männer in Umfragen an, eines der ersten Ziele beim Geschlechtsakt sei, die Partnerin richtig befriedigen zu können. Korrekt durchgeführte Beckenbodenübungen könnten ein erster Schritt in diese Richtung sein und mehr Wohlbefinden zurückbringen. |
Geschrieben von Kathrin Grieder ( tgrether [at] gmx.net )
|
|
|
| |