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Chiptuning
Chiptuning ist eine einfache und effektive Möglichkeit die Fahrzeugleistung zu verstärken. Diese günstige Tuningvariante wählt man in der Regel innerhalb eines ganzen Pakets von Tuningmaßnahmen, die zur Verbesserung der Motorleistung eines Fahrzeugs führen sollen.

Beim Chiptuning wird das Serienmäßige Steuerprogramm des Motors erneuert, oder ersetzt. Hierbei werden einige Einstellungen geändert. Durch die Veränderung dieser Einstellungen, wie z.B. Pumpleistungen, Änderungen der Lufttemperaturmessung, sowie nachjustieren der Gemischverbrennung, erreicht der Motor seine optimale Leistung. Diese Leistungsreserven, die aus dem Motor heraus gekitzelt werden können, liegen bei 5-20%. Es sind die Leistungsreserven, die er Hersteller eines Fahrzeugs, bewusst, herausgelassen hat, um die Lebensdauer eines Motors zu erhöhen. Jedem dürfte klar sein, das ein Motor, der bis zum Ende seiner Leistungsfähigkeit ausgenutzt wird, eine kürzere Lebenserwartung hat, wie ein Motor, der immer nur innerhalb regelbarer Parameter betrieben wird.

So kann Chiptuning die Lebenserwartung eines Motors drastisch reduzieren, dafür aber die Leistung deutlich steigern, und das ohne das verbauen neuer Teile, oder ein teures Verbesserungspaket. Rechnet man, bei heutigen Motoren mit einer Lebensdauer von 300.000 Km, so würde das Chiptuning vermutlich 50.000 Kilometer kosten. Es ist also nicht so gravierend, das man sich Sorgen darum machen müsste, zumal Dieselmotoren, bei denen sich Chiptuning, in der Regel erst recht lohnt, wesentlich höhere Laufleistungen erreichen können.

Chiptuning ist aber auch die schnellst und einfachste Variante des Tunings. In der Regel wird ein Computer an das Steuergerät des Motors angeschlossen, von wo aus ein Update der Software erfolgt. Wenige Sekunden danach kann man bereits, mit einem getunten Wagen wieder fahren. Die zweite Variante wäre der Einbau eines Tuningchips, der permanent im Motor verbleibt. Dies dauert dann ein paar Minuten länger, ist aber oft auch schon mit einem Adapter zwischen Steuergerät, und Kabel getan. Für welche Variante sich ein Kunde entscheidet hängt letztendlich vom Fahrzeug und der Effizienz ab.


Geschrieben von Markus Schwenke ( m.sch [at] arcor.de )

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