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Die Erziehung von Kindern - Verschiedene Stile


Erziehung ist ein Thema, dass bereits seit Tausenden von Jahren zentral in Gesellschaften behandelt wird. Es findet Anklang am Stammtisch, in der Lehre der Staatentheorie und in politischen Fragen. Doch was genau ist Erziehung eigentlich? Meinen alle damit das selbe und gibt es hier einheitliche Lösungen? Erziehung ist etwas persönliches und doch von elementarer Bedeutung für die Gesellschaft, es ist die Lehre der Theorie für die Praxis und Einheitlichkeit sucht man vergebens.

Hunderte und mehr Ratgeber sind auf dem Markt zu kaufen, Bücher die von einer guten Erziehung sprechen, doch die Praxis sieht oftmals anders aus. Nicht immer sind hier die Dinge, wie sie scheinen. Schlechte Eltern lassen sich nicht alleine aufgrund negativer Entscheidungen erkennen, denn der Grat zwischen guter und schlechter Erziehung ist schmal und in keine Schublade zu packen. Ein eindeutiges Richtig oder Falsch sucht man hier vergeblich.


Was Erziehung ist

Wenn man von Erziehung spricht, dann ist damit eine Lehre gemeint, ein richtungsweisende Eigenschaft, die auf ein Kind oder Tier abzielt. Welche Intentionen dahinter stecken, sind vollkommen unabhängig vom Begriff selbst. Dennoch sprechen viele von guter Erziehung, aber das hängt stark von den Maßstäben ab, die hier angesetzt werden. Was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht genauso gelten. Vor allem findet man häufig Unterschiede in kulturellen Umfelden, noch dazu ist es eine schier unüberwindliche Aufgabe, jemanden aktiv anders zu erziehen, als man es selbst erlebt hat.
Beispielsweise Kinderarbeit. Schaut man auf arme Länder dieser Welt, scheint Kinderarbeit ein Verbrechen zu sein, dem sich die dortigen Eltern schuldig machen. Und doch sehen die Umstände vor Ort anders aus. Eltern machen es nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Notwendigkeit. Daher ist ein differenzierte Blick immer von Nöten. Hinter vielen Dingen dieser Welt stecken bessere Absichten, als auf den ersten Blick ersichtlich wird.


Erziehungsstile

Dennoch gibt es sehr viel Theorie zu dem Thema. Verschiedene Richtungen wurden namentlich benannt, sodass man zwischen autoritären und demokratischen Erziehungsstilen unterscheidet. Vorgaben, die mehr mit der Theorie zu tun haben, aber dennoch hilfreiche Richtlinien für die Praxis darstellen können. Erziehungsstile sind bestimmte Ideen, wie man sich die Erziehung für Kinder wünscht. Beim demokratischen Stil wird dem Kind Mitspracherecht gewährt, sodass es eigene Verantwortung lernt. Dem gegenüber steht der autoritäre Stil: dem Kind wird alles vorgeschrieben. Jeder Stil hat seine Vor- und Nachteile und Eltern müssen dabei auch langfristig denken, nicht nur auf den Moment schauen.

Spricht man also von der richtigen Erziehung, bedeutet das vielleicht auch, dass Eltern sich zumindest Gedanken darüber machen, was ihre Entscheidungen für die Zukunft bedeuten.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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