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Fair Trade Produkte sind gesünder für alle!

Fair Trade Waren sind die bessere Alternative!


Immer mehr Kunden in allen Geschäftsbereichen legen heutzutage auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen Wert. Ausschlaggebend ist dabei nicht nur, gute Qualität einzukaufen, sondern auch, dass der Käufer keine Produkte aus Quellen beziehen möchte, die die Ausbeutung der Arbeiter und deren Unterdrückung, besonders in Entwicklungsländern unterstützen. Im Bereich von Kleidung und Textilien sind viele auf unserem Käufermarkt erhältlichen Waren das Ergebnis von Ausbeutung und auch Kinderarbeit.

Erwachsene wie Kinder arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das Ziel, Kleidungsstücke zu einem möglichst billigen Verkaufspreis anbieten zu können, bewirkt oft, dass Hersteller moralische Bedenken gerne völlig über Bord werfen. Zu den untragbaren Produktionsbedingungen kommt nicht selten noch der verantwortungslose Gebrauch von schädlichen Giftstoffen beim konventionellen Anbau der Materialien, wie z.B. bei herkömmlich angebauter Baumwolle. Hier kommt das Konzept des Fair Trade ins Spiel. Fair Trade bedeutet verantwortungsbewusster Handel in den Entwicklungsländern und ist seit Anfang des neuen Jahrtausends vereinheitlicht. Genaue Richtlinien sind festgelegt und ganz klar definiert. Beim fairen Handel von Verbrauchsgütern verpflichten sich alle Importeure zu garantierten Mindestpreisen für die Hersteller. Eine Regel ist, dass diese über dem normalen Weltmarktniveau liegen müssen. Weiterhin stimmen die Importeure regelmäßigen Prämienzahlungen zu, um den Fair Trade Kooperativen Investitionen in ihren Betrieben zu ermöglichen. Das Prinzip des fairen Handels macht die Hersteller und ihre Arbeiter unabhängiger gegenüber oft stark schwankenden Weltmarktpreisen. Fair Trade Betriebe achten neben der Bezahlung des Mindestlohns auch auf garantiert menschliche und sozial gerechte Arbeitsbedingungen. So ist beispielsweise die Kinderarbeit absolut verboten und auch die Höchststundenzahl bei Arbeitszeiten wird kontrolliert.

Außerdem wird auf ökologisch verantwortbare Anbauweise bestanden. Es dürfen nur Chemikalien benutzt werden, die die genehmigten Chemikalienlisten ausdrücklich erlauben. Kunden, die ihre Textilien aus dem zertifizierten Fair Trade beziehen, können sicher sein, dass sie nachhaltig Gutes tun und die Produktionskooperativen der Erzeugerländer unterstützen. Heutzutage legen zum Glück auch immer mehr Menschen Wert auf Umwelschutz und beziehen ihre Produkte aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft, was ebenso das Wohlbefinden der Käufer fördert.

 
 
 
 


Geschrieben von Peter Brudna ( s.puhlmann [at] brudna.com )

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