Fast 50 Millionen Bundesbürger sind online
|
|
Seitdem mehr als die Hälfte aller Bundesbürger das Internet nahezu täglich nutzen, das Internet fast ebenso zum Standard gehört, wie der heimische Fernseher, kursieren mehr und mehr Angebote im Netz mit denen man vermeintlich über Nacht reich werden können soll.
Der gesunde Menschenverstand weiß, dass diese Angebote nicht seriös sein können, ebenso wenig wie die Angebote von Diätmitteln, mit denen man über Nacht all' die Pfunde verlieren soll, die man sich über Jahre hinweg angefuttert hat. All' das natürlich ohne Einschränkungen und ganz ohne Arbeit.
|
Werden Arbeitslose im Internet gezielt geködert?
|
|
Was aber tun, wenn man schon einige Zeit arbeitslos ist, keine Aussicht auf eine neue Beschäftigung hat und Hartz 4 und der soziale Abstieg vor der Tür stehen? Nur zu verständlich, dass immer mehr Menschen versuchen, sich im Internet zumindest ein wenig Geld dazu zu verdienen.
Natürlich soll das schnell gehen, am besten sollten schon nach wenigen Tagen die ersten Einnahmen sprudeln. Und so beginnen viele Arbeitssuchende damit, sich stundenlang Werbung anzusehen, Umfragen zu beantworten, Emails zu versenden um dann, nach einigen Tagen festzustellen, dass sie nur wenige Euros oder sogar nur Cents verdient haben - und das Geld oftmals erst nach 4 bis 6 Wochen ausbezahlt wird.
Wer ein wenig Talent zum Schreiben hat, kann sich ein kleines Zubrot mit dem Erstellen von Texten oder, wenn gute Sprachkenntnisse vorhanden sind, mit kleineren Übersetzungen verdienen. Jedoch werden auch hier meist nur Stundenlöhne von € 3,00 bis € 5,00 erreicht. Leben kann man davon nicht.
Immerhin muss bei den mageren Verdienstmöglichkeiten nicht auch noch vorher Geld investiert werden, der heimische Rechner und ein Internet-Zugang sind ausreichend. Von Angeboten, die vorab Geld verlangen sollte man ohnehin die Finger lassen, egal ob online oder offline.
Langfristig aus der Arbeitslosigkeit bringen einen all' diese Angebote jedoch nicht, genau genommen lindern sie nicht einmal die größte Not, denn natürlich muss alles, was zu den Leistungen von Arbeits- oder Sozialämtern hinzu verdient wird, gemeldet werden, wird dann in großen Teilen wieder von den Sozialleistungen abgezogen und man ist gerade wieder da, wo man angefangen hat.
|
Ist das Internet also kein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit?
|
Nein, wenn Wege wie oben beschrieben, beschritten werden, ja, wenn man es ernsthaft betreibt, sich dauerhaft mit dem Aufbau eines eigenen Internet-Geschäfts beschäftigen will und vor Arbeit nicht zurückschreckt.
Mehr und mehr Menschen nutzen das Internet als Informationsquelle Nr. 1, mehr und mehr Menschen beziehen Konsumgüter über das Internet. Das bietet in der Tat eine gute Chance, sich eine solide neue Existenz aufzubauen. Nicht über Nacht, nicht ohne kontinuierliche Arbeit und nicht mit dem Ziel bereits nach wenigen Wochen Millionär zu sein.
Wer sich ein wenig umschaut, wird schnell merken, dass er mit dem geeigneten (Informations-)Produkt, einer eigenen Webseite oder einem eigenen Blog, dem Einsatz von sozialen Netzwerken (z.B. Facebook) und kleinen, einfachen Videos nicht nur sein Haushaltsgeld ein wenig aufbessern kann, sondern durchaus in der Lage ist, sich eine ganz neue Existenz aufzubauen.
Dazu benötigt man entsprechendes Wissen und ein paar leicht zu erlernende Kenntnisse, die vielfach kostenlos im Internet zur Verfügung stehen. Webseiten und Blogs lassen sich kostenlos erstellen und auch die Nutzung von sozialen Netzwerken oder Videoportalen erfordert keinerlei finanziellen Einsatz. Eine erste 10-Schritte-Anleitung, wie man sich ein eigenes Internet-Geschäft aufbauen kann, findet sich in dem kostenfreien E-Book "Internet-Erfolg leicht gemacht".
Wer bereit ist, Zeit und Arbeitskraft einzusetzen, dem stehen im Internet durchaus viele Türen zu einer neuen, lukrativen Existenz offen. Auch hier gehört den Fleissigen die Welt.
|
Geschrieben von Kirsten Erlenbruch ( erlenbruch [at] life2.de )
|