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Wieso ist eine Fernmitgliedschaft beim Golf günstiger?
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Wer günstig golfen oder nur einmal in die Sportart hinein schnuppern möchte, der hat meist schlechte Karten. Einfach so in den Golfclub fahren, sich ein paar Schläger und loslegen ist beim Golf nicht zulässig. Um Golfspielen zu dürfen, muss man zunächst einige Voraussetzungen erfüllen. Um überhaupt irgendwo Golfen zu dürfen, muss man eine Golfclubmitgliedschaft vorweisen. Diese gibt es jedoch deutlich günstiger, in Form einer Fernmitgliedschaft. Eine solche Fernmitgliedschaft alleine reicht aber immer noch nicht aus, zusätzlich muss man noch die Platzreife erlangen. Die Platzreife bekommt man wiederum, indem man an einem Platzreifekurs teilnimmt. Bei diesem muss auch eine kleine Prüfung über Regeln, Etikette und Technik abgelegt werden. Doch warum ist eine Golf Fernmitgliedschaft günstig? Eine normale Golfmitgliedschaft schlägt mit einem vierstelligen Jahresbetrag und horrenden Aufnahmegebühren zu buche. Bei einer Fernmitgliedschaft muss man dafür ein paar kleine Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Heimatclub muss bei einer Fernmitgliedschaft mindestens 250 Kilometer entfernt liegen. Auf diesem darf dann aber ohne weitere Kosten gegolft werden. Auf Plätzen anderer Clubs darf man mit einer Fernmitgliedschaft gegen Greenfee spielen. Manchmal liegt das Greenfee bei einer Fernmitgliedschaft ein wenig höher. Das Spiel gegen Greenfee lohnt sich jedoch gerade für Wenigspieler. Fernmitgliedschaften entstehen, wenn die Golfclubs ihre vom DGV zugewiesenen Plätze nicht vollständig vergeben konnten. Die übrigen Mitgliedschaften werden dann etwa zum Selbstkostenpreis vergeben, damit mehr Geld für die Pflege des Golfplatzes zur Verfügung steht. Durch die Fernmitgliedschaft wird für den Golfclub gesichert, dass der Rasen nicht über Gebühr beansprucht wird, da nicht jeder Spieler immer 250 Kilometer fahren möchte, um im Heimatclub zu spielen. Eine andere Alternative zur Fernmitgliedschaft ist die Gastmitgliedschaft. Bei dieser hat man jedoch im Heimatclub kein kostenfreies Spielrecht und es muss ebenfalls Greenfee bezahlt werden. Wenn man also nur wenig Golfen möchte, ist eine Fernmitgliedschaft eine gute Idee. Wenn man zweimal oder öfter pro Woche den kleinen, weißen Ball schlagen möchte, sollte man sich dagegen für eine reguläre Golfmitgliedschaft entscheiden. Geschrieben von Max Neugebauer ( jsartikel [at] seos-club.de ) |
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