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Information über die verschiedenen Formen von e-leanring
Was ist e-learning

E-Learning steht für elektronisch unterstütztes Lernen und beinhaltet alle Varianten von Lernen, bei denen digitale Wege für die Verteilung von Materialien oder zur Beistand bei menschlichen Lernprozesse zum Einsatz kommen.

Seit dem Ende der letzten Jahrhunderts erfuhr dieses E-Learning mittels des weltweiten Internets einen sehr starken Aufstieg.

E-Learning kann auf vielen Technologien aufbauen, die unter den nun folgenden Stichworten im nationalen und internationalen Diskurs sind:

Web- und Computerbasierte Trainings und Programme

Computer Based Training meint Lernsoftware, die durch den Lehrgangsanbieter sowohl räumlich wie auch zeitlich flexibel verwandt werden kann. Die Software kann multimediale Inhalte beinhalten und wird auf CD- oder DVD-ROM verteilt. Beim Computer Based Training dominiert das Selbststudium und die Kommunikation mit Tutoren oder anderen Mitlernern erfolgt asynchron also zeitversetzt.

Das Web Based Training ist eine Weiterentwicklung des Computer Based Trainings. Hier werden die Lernschritte nicht durch einzelne Datenträger übertragen, sondern online von einem Rechner über Internet oder ein im Unternehmen vorhandenes Intranet verteilt. Hierdurch ergeben sich viel bessere Möglichkeiten der Kommunikation mit Tutoren, Dozenten und Mitlernern als beim traditionellen Computer Based Training. So können Chats und Diskussionsforen, Mailaustausch, Newsverteilung verknüpft und Video- und/oder Audiosignale direkt gestreamt d.h. verteilt werden.

Autorensysteme

Autorensysteme sind geeignete Werkzeuge zur Entwicklung diverser digitaler Lerninhalte. Ihr Ziel besteht darin, Content für das Lernangebot zu entwickeln und interessant aufzubereiten. Sie bieten Lehrenden das Angebot, Unterlagen für das ein internes oder externes Netz von Computer Based Training zu verwenden. Diese Autorensysteme erfordern vom Dozenten kein Wissen über HTML oder sonstige Netztechnologien.

Simulationen

Simulationen wie Second Live sind Modellwelten, welche Funktionen der sogenannten Realwelt vorzustellen versuchen, um dem Lerner ein gezieltes Ausprobieren und Anschauen von Wissen über Funktionen der zu bewältigenden wirklichen Realität zu vermitteln.

Teleteaching und multimediale Videokonferenzen

Mit Teleteaching und multimedialen Videokonferenzen werden die realen Hörsäle der Universität zu virtuellen Hörsälen transferiert, indem man räumlich getrennte Lehrer und Schüler bzw. Studenten über technische Möglichkeiten gemeinsam kommunizieren lässt. Diese Technik wird durch Ton und Bild-Übertragungen umgesetzt. Sie gestattet eine der Präsenz ähnliche Kommunikationsstruktur, die auf verbale Kommunikationsmöglichkeiten zurückgreifen kann und sogar Mimik und Gestik beinhalten kann.

Learning Management Systeme

Learning Management Systeme wie das kostenlose Moodle sind Content-Management-Software für Netze, die das Online- und/oder Präsenzangebot eines Bildungsanbieters für Buchungsprozesse, Lern- und Lehrprozessen bis hin zur Ressourcenadministration realisieren können.

Learning Content Management Systeme

Ein Learning Content Management System sichert die Herstellung, das erneute Wiederverwenden, das sichere und sachbezogene Auffinden, die interessenbezogene Nachbearbeitung und das schnelle Ausliefern von Lehrinhalten, der hier als Content verstanden wird.

 
 
 
 


Geschrieben von Sylvia Vogel-Weber ( svogelweber [at] linofant.de )

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