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Wie Geschirrspüler und andere Geräte Lernstörungen auslösen
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Der Großteil aller Geschirrspüler in privaten Haushalten verrichtet seine Arbeit in der Küche. Wer nun seine Kinder am Küchentisch (unter Kontrolle!) Hausaufgaben machen lässt und derweil (aus purer Langeweile) den Geschirrspüler einräumt und einschaltet, verursacht möglicherweise dauerhafte Konzentrationsprobleme beim Nachwuchs. Diese Störungen treten nicht selten zeitversetzt auf, sodass der Zusammenhang zur „Dröhnmaschine“ nicht gesehen wird. Anhaltende Störungen der Konzentrationsfähigkeit können bei einer Dauerbelastung ab 40 dB (A) auftreten. Spülmaschinen verursachen eine Lärmbelästigung zwischen 40 und 60 dB (A), wobei das durchschnittliche Standardgerät, das nicht wegen extra leiser Technik erheblich teurer ist, meist 50 dB (A) schafft. Das klingt im wahrsten Sinne des Wortes erstmal wenig. Allerdings empfinden wir 10 dB mehr Lärm als doppelte Lärmbelästigung (also nicht erst 80 statt 40 dB (A), sondern bereits 50 dB (A)). Bei der Schallintensität sieht es noch übler aus, da schon 3 dB (A) für die doppelte Schallenergie stehen. Damit wird die Belastung für das Gehör beschrieben. Ein Blick auf unsere tierischen Artgenossen verschärft den Blick noch. Uns Menschen „stehen“ am Arbeitsplatz bis zu 79 dB (A) „zu“, bevor Maßnahmen wie Gehörschutz Pflicht sind. Eigentlich ein astronomischer Wert, wenn man bedenkt, dass es mittlerweile wissenschaftlich als gesichert gilt, dass etwa 30 Prozent aller Herz-Kreislauf-Schädigungen auf Lärmbelästigungen oberhalb von 60 dB(A) zurückzuführen sind. Dies ist dann auch ein Wert, der uns ins Tierreich führt. Für unsere Artverwandten, die vielen Formen von Affen, spielt sich das Leben in der Regel bis maximal 60 dB (A) ab, alles darüber löst Panik aus.
Geschrieben von Sebastian Zobel ( autoren [at] geschirrspueler.eu ) |
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