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Mangostan - Die Gesundheitsfrucht für Diabetiker

Xanthone als neue Power-Antioxidantien?


Ihr Text Man weiß heute, dass bei einer diabetischen Stoffwechsellage jeder Blutzuckeranstieg zu einem drastischen Anstieg von freien Radikalen in den Zellen führt. Für die Bauchspeicheldrüse kann das bedeuten, dass die Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen beschleunigt wird. Das ist ein zentraler Faktor der Diabeteserkrankung. Die tägliche Zufuhr ausreichender und geeigneter Antioxidantien ist die einzige Möglichkeit, dem durch radikalische Zellschäden bedingten Fortschreiten der Diabeteserkrankung entgegen zu wirken.

Zu den potentesten Antioxidantien zählen Xanthone, man findet sie am reichsten in der südostasiatischen Mangostanfrucht konzentriert. Wissenschaftler stufen Xanthone in die Fachkategorie der Superantioxidantien ein. Xanthone sind stark bioaktive Hochleistungs-Radikalfänger und kraftvolle Vitamin- und Antioxidantienverstärker. Deshalb potenzieren sich die Wirkungen der Mangostanfrucht durch die Kombination mit weiteren antioxidantienreichen Pflanzen und Früchten wie Granatapfel, Gojibeere, Acai-Beere, Acerolakirsche, Tomaten, blaue und rote Beerenfrüchte u. a.. 


Pektin als Blutzuckersenker?

Bei der Blutzuckersenkung und der Verminderung von Blutzuckerschwankungen scheint auch das Pektin der Mangostanfrucht eine Rolle zu spielen. Entsprechende Wirkmechanismen beschreibt Prof. Hademar Bankhofer am Beispiel des Nopal Feigenkaktus, der pektinhaltigsten aller Pflanzen weltweit. Der Ballaststoff Pektin hat die Fähigkeit, einen Teil der aus der Nahrung stammenden Glucose (Zucker) zu binden, diese vorzeitig zur Ausscheidung zu bringen und sie so am Verdauungsgeschehen und damit am Eintritt in die Blutgefäße vorbei zu schleusen.

Xanthone als der neue und natürliche Entzündungs- und Schmerzhemmer?

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Xanthone auch hervorragende entzündungs- und schmerzhemmende Eigenschaften besitzen. Das kann sich in beschleunigter Wundheilung, Schmerz- und Schwellungsrückgang äußern. Als typische Polyphenole sind Xanthone in der Lage, die fetthaltigen und besonders empfindlichen Nervenzellstrukturen vor Radikalschädigungen und Entzündungen zu bewahren. Davon kann letztlich das gesamte Nervensystem profitieren. Die Mangostanfrucht kann auf Grund ihrer reich enthaltenen Xanthone und Polyphenole die Blutgefäße elastisch halten, die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung verbessern sowie den Blutdruck regulieren. Vor allem eine verbesserte Feindurchblutung der kleinen Gefäße kann die diabetisch gefährdeten Nerven-, Augen- und Nierenfunktionen positiv unterstützen.


Geschrieben von Siegfrid Keller ( GF [at] GLV24.de )

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