|
Während der letzten paar Jahre gab es in unserer modernen Welt mit ihrer sich ausbreitenden Globalisierung viele demographische Entwicklungen. Es war nicht nur ein Abwanderungstrend in den ärmeren, frisch der EU beigetretenen Länder zu verzeichnen, sondern auch unter Wohlhabenderen innerhalb der EU ein verstärkter Trend, in anderen Ländern Wohnsitz zu nehmen.
Die Wahl des Wohnorts wird in dieser Gruppe für gewöhnlich von den im Wahlland günstigeren Steuerrichtlinien bestimmt, was jedoch auch ein Verständnis der damit einhergehenden Verpflichtungen erfordert. Ein Fachanwalt wird beinahe immer zu Rate gezogen, um juristische Fragen diesbezüglich zu klären. Es stellt sich jedoch für diesen die Frage, wie dem Klienten alle einschlägigen Informationen verständlich und genau vermittelt werden können…Die einzig vernünftige Lösung liegt in einer Übersetzung der vorgelegten Informationen für den Klienten.
Da diese Informationen eine gesetzliche Haftung begründen könnten, wenn sie falsch vorgelegt oder fehlerhaft übersetzt würden, ist es äußerst wichtig, dass die durch ein Übersetzungsunternehmen damit betrauten Übersetzer im Idealfall einige Erfahrung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften besitzen und außerdem in ihrer jeweiligen Zielsprache qualifiziert sind…gebraucht wird also ein Übersetzungsunternehmen für juristische Fachübersetzungen.
Lassen Sie uns einen Blick auf die Grundlagen einer der vielen Steuerpflichten werfen, denen jemand unterliegt, der hierzulande seinen Wohnsitz hat, und warum das so ist: die Erbschaftssteuer.
Die Erbschaftssteuer ist eine sehr unerfreuliche Steuer auf den Vermögenserwerb von Todes wegen, bei der der Staat zwischen 7% und 50% des Vermögenswertes eines Nachlasses kassiert, je nachdem, in welchem familienrechtlichen Verhältnis der Erblasser zum Erben steht und je nach Höhe des zu vererbenden Vermögenswertes, der nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes bestimmt wird. Erwerber werden nach einem Steuerklassensystem in drei verschiedene Steuergruppen eingeteilt, je nachdem, wie eng das Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser ist.
In bestimmten Fällen bleiben Erbschaften oder Teile von Erbschaften steuerfrei. Diese Steuerbefreiungen sind im Einzelnen geregelt.
Jeder Erwerber hat Anspruch auf einen persönlichen Freibetrag, der alle 10 Jahre erneut genutzt werden kann. Wie hoch dieser persönliche Freibetrag ist, richtet sich nach den Steuertarifen der oben erwähnten drei Steuerklassen. Zur Ermittlung wird der persönliche Freibetrag vom Vermögenswert abgezogen.
Eine solche Steuer fällt auch bei einer Schenkung unter Lebenden, einer Zweckzuwendung und einer Stiftung an.
Zur Vermeidung oder Verminderung von Erbschaftssteuern stehen in Deutschland verschiedene legale Maßnahmen der Steuergestaltung und-vermeidung zur Verfügung. Dazu gehören Nutzung des Schenkungssteuerfreibetrags, Adoption oder Heirat zur Verbesserung der Steuerklasse des Erwerbers, Verlagerung von Privat- in Betriebsvermögen oder Verlagerung von Vermögen in Anlageklassen mit niedriger Besteuerung sowie Übertragung einer Immobilie mit Eintragung eines Nießbrauchrechts für den Schenker.
Die oben aufgeführten Strategien stehen jedoch unter dem Vorbehalt, dass alle einschlägigen Vorschriften und Klauseln beachtet und eingehalten werden, die eine rechtmäßige Anwendung betreffen. Jegliche Zuwiderhandlung macht Vermeidungs- oder Vermindungsstrategien null und nichtig.
„Der Teufel steckt im Detail“, so sagt man doch treffend. Das Versäumnis, einem ausländischen Klienten wirklich jedes Detail korrekt zu kommunizieren, kann dazu führen, dass eine unvorsichtige Kanzlei „höllisch dafür bezahlen“ muss. Die Lösung liegt auf der Hand…wenn Sie komplizierte Rechtsinformationen in einer anderen Sprache kommunizieren wollen, beauftragen Sie ein auf dieses Fachgebiet spezialisiertes Übersetzungsunternehmen mit der Übersetzung!
Online Übersetzungsbüro |
| |
| |
| |
| |
Geschrieben von Gabriela Szeifert ( gabriela.szeifert [at] lingo24.com )
|
|
|
| |