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Golfbälle und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit
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Es kann nicht genau bestimmt werden, wann die ersten Golfbälle hergestellt wurden. Sicher ist jedoch, dass es irgendwann zwischen dem 14. und dem 17. Jahrhundert gewesen sein muss. Die Bälle waren grob und aus sehr hartem Holz (Buche), was damit auch ihre schlechten Spiel – und Flugeigenschaften erklärte. Man schaute sich deshalb nach anderen Möglichkeiten um, z.B. die so genannten „Feathery“ - Bälle. Bestehend aus Tierwolle oder Pferdehaar vernäht in einem Ledersack, verloren diese jedoch schnell an Resistenz. Unter der Anwendung von Federn, glaubte man jedoch dieses Problem gelöst zu haben. Es entstand ein handfester und beweglicher Ball, der aber den Nachteil hatte, dass er bei Regen oder Nässe aufweichte und sehr schnell platzte. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde durch einen gewissen „Reverend James Patterson“ in Malaysia ein naturgummiähnlicher Stoff entdeckt, aus dem Golfbälle angefertigt werden konnten. Diese Bälle hatten eine sehr glatte Oberfläche und konnten keine optimale Flugeigenschaft aufweisen. Man erkannte, wenn man die Bälle mit kleinen, fortlaufenden linearen Vertiefungen an der Oberfläche versehen würde, sich die Flugbahneigenschaften sehr viel besser berechnen ließen. Diese Golfbälle (genannt auch „Guttys“) wurden durch den „Bremble“- Golfball abgelöst, der ebenfalls aus dem „gutta percha“- Material bestand und eine glatte Oberfläche hatte, jedoch mit einem Brombeerartigem Muster überzogen wurde. Fast zur gleichen Zeit, wurde das „Dimple“- Muster erfunden, welches die heutigen Golfbälle noch tragen. Mit diesem Muster war es möglich, eine bessere Flug - und Spieleigenschaft über die Golfbälle zu erreichen. Die Heutigen Golfbälle bestehen aus einer harten Kunststoffschale mit unterschiedlichen Materialien, Hartgummikerne oder Mehrschichtkerne. Dabei wird bei den Mehrschichtkernen flüssiges Metall verwendet. Geschrieben von Bob Dunton ( golfbob [at] t-online.de ) |
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