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Info Hochleistungs- LED’s
Hochleistungs- LED’s
Für den Einsatz zu Beleuchtungszwecken sind spezielle LED-Bauformen entwickelt worden. Neben einer hohen Effektivität kommt es darauf an, möglichst viel Licht aus einer LED zu bekommen. Durch überdurchschnittlich große LED-Chips, mehrere Chips in einem Gehäuse und dem Betrieb mit höheren Strömen wird ein höherer Lichtstrom je LED erreicht. Um nicht die Lebensdauer der LED zu verschlechtern, muss bei ihnen besonders darauf geachtet werden, dass die entstehende Wärme gut abgeleitet wird, besonders wichtig im Fall von Taschenlampen Arbeitslampen Stableuchten Stirnlampen.Luxeon, Cree und SSC P4 oder Seoul P4 genannt sind die bekanntesten Hochleistungs- LED’s.

Um mit Leuchtdioden weißes Licht zu erzeugen, kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Der LED-Chip wird mit Fluoreszenzfarbstoff bedeckt. Ähnlich wie bei einer Leuchtstofflampe wird kurzwelliges, energiereiches Licht in langwelliges, energieärmeres Licht umgewandelt. Bei geeigneter Wahl der Komponenten ergibt die Additive Farbmischung weiß. Dabei wird ein Teil des blauen LED-Lichtes durch einen Farbstoff in gelbes Licht umgewandelt und die Mischung ergibt weiß. Bei dem Einsatz von UV-Leuchtdioden wird das weiße Licht ausschließlich durch Anregung von geeigneten Fluoreszenzfarbstoffen (RGB) erzeugt. Solche LEDs haben gute Farbwiedergabeeigenschaften (Farbwiedergabeindex Ra 90), sind teurer und haben eine geringere Lichtausbeute. Weiße LED’s geringerer Qualität haben eine heterogene, von der Abstrahlrichtung abhängige Lichtfarbe. Dieses Phänomen wird durch Unterschiede in den Farbschichtdicken (besonders am Rand) ausgelöst.

Geschrieben von Ivo Lohenstein ( webmaster [at] lohenstein.de )

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