Infos zum Inselstaat Kiribati.

Geographie Kiribati

Kiribati ist ein Inselstaat und liegt im Pazifischen Ozean, wessen Territorium auch über die Inselgruppen Mikronesiens und Polynesiens verläuft. Daher ist das Staatsgebiet für einen Inselstaat sehr groß, weil sich die Inseln sowohl nördlich als auch südlich des Äquators verstreuen. Die Gesamtgröße des Festlandes beträgt 811 km². Das eingeschlossene Meeresgebiet ist 5,2 Mio. km² groß. Kiribati hat 92.533 Einwohner von denen rund 114 auf einen km² kommen.

Die Inseln Kiribatis

Bis 1994 wurde Kiribati durch die Datumsgrenze geteilt, seit dem 01.01.1995 verlaufen die Inseln Kiribatis nun aber westlich der Datumsgrenze. Der Inselstaat beinhaltet zudem die Insel Millennium Island, den Namen trägt diese Insel seit dem 01.01.2000, da dort der erste Sonnenaufgang des neuen Jahrtausends gesehen wurde. Kiribati besteht aus 32 Atollen, die in vier große Inselgruppen zusammengefasst sind. Dazu gehören die 16 Atolle der ehemaligen Gilbertinseln, die 8 Atolle der Phoenixinseln und 8 von insgesamt 11 Atollen der Linieninseln.

Bevölkerung Kiribati

Die Bevölkerung Kiribatis ist ethnisch gesehen sehr einheitlich, 99% der Einwohner sind Mikronesier, daneben leben aber noch etwa 0,8% Polynesier und 0,2% Europäer in Kiribati. Schon vor 2000 bis 3000 Jahren ist der Inselstaat von Mikronesiern besiedelt worden. Erstmals entdeckt und verzeichnet wurden die zu Kiribati gehörenden Gilbertinseln im Jahre 1606. Die Unabhängigkeit erlangte das Land 1979.
Der Inselstaat wird von Anote Tong regiert, der zusammen mit dem Parlament alle vier Jahre gewählt direkt gewählt wird. Militärisch gesehen steht Kiribati unter dem Schutz von Australien und Neuseeland, da durch die großen Entfernungen der Inseln zueinander und der dafür zu geringen Bevölkerungszahl keine eigene Armee möglich ist. Die wichtigsten wirtschaftlichen Einkünfte erzielt das Land durch den Fischfang und den Anbau von Kokosnüssen, aber auch touristisch wird dieses Paradies im Pazifik immer interessanter, ist bisher aber noch bestenfalls ein Geheimtipp für Fans von langen palmengesäumten Sandstränden. Der Hauptgrund für den eher geringen Tourismus ist aber sicher die schlechte Anbindung an den weltweiten Flugverkehr.


Geschrieben von Alexander Bertram ( artikel [at] netnut.de )

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