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Man muss eigentlich noch nie auf einem Golfplatz gewesen sein, um zu wissen, dass es dort sehr grün ist. Doch davon abgesehen: was gibt es auf einem Golfplatz zu sehen? Wie ist er aufgebaut? Gibt es einheitliche Vorgaben, die bei der Strukturierung eines Golfplatzes eingehalten werden müssen? Wie hoch müssen beispielsweise die Entfernungen vom Abschlag bis zum Loch sein? Für gewöhnlich werden Golfplätze von Golfarchitekten entworfen. Auch ehemalige Profigolfer gesellen sich häufig zu dieser Berufsgattung und legen neue Golfplätze an. Ihre Erfahrung im Spiel hilft ihnen dabei natürlich besonders. Denn sie wissen aus Jahre oder Jahrzehnte langer Erfahrung natürlich am besten, auf welchen Plätzen man besonders gerne gespielt hat und was diese Plätze von den anderen unterscheidet.
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Egal wohin man mit seiner Golfausrüstung auch geht: kein Golfplatz sieht aus wie ein anderer, trotzdem sie viele Gemeinsamkeiten haben. Ein Golfplatz hat normalerweise 18 Löcher. Ist dies nicht der Fall, handelt es sich meistens um einen 9-Loch-Golfplatz, der speziell für Übungszwecke oder Kinderturniere angelegt wurde. Das sehr kurz gemähte Rasenstück um die Löcher herum, nennt man Grün (auch als Green bekannt). Der Rasen auf dem Hauptfeld ist etwas länger gemäht und wird abgegrenzt durch das Rough, das höchstens halbjährlich gemäht wird. Einen besonderen Anstrich erhalten Golfplätze durch Wasserläufe und kleine Seen. Auch Hügel werten den Golfplatz optisch auf und erschweren das Spiel. Aus so genannten Bunkern kann man sich häufig nur mit der Wahl der richtigen Golfschläger befreien. In diesen mit Sand gefüllten Löchern möchte kein Golfer seinen Ball schlagen, da der nächste Schlag lediglich der Befreiung gelten kann, wodurch ein Schlag verschenkt würde. Auf vielen Golfplätzen lassen sich mittlerweile einheimische Tiere nieder, so dass manche Areale zu Naturschutzzonen erklärt werden konnten. Golfplätze sind also nicht nur ein optischer Augenschmaus, sondern tragen sogar dazu bei, unsere heimischen Tiere zu schützen. Und was macht mehr Freude, als einen Sport mit gutem Gewissen zu betreiben?
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Geschrieben von Andreas Mettler ( presse [at] mettlerweb.de )
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