Wie einst der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche es schon sagte: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“. Wenn man darüber nachdenkt, kommt das nicht von ungefähr, denn die meisten Menschen haben mindestens einmal im Leben ein Musikinstrument wenigstens eine Zeit lang gespielt oder spielen bis heute noch. Mancher Hobbymusiker fühlt sich auch dazu berufen, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und Profimusiker zu werden.
Eines der mit Abstand beliebtesten Instrumente ist das Klavier oder als Alternative auch das E Piano. Vorteil des E Pianos ist der doch eher platzsparende Aufbau und natürlich auch die regelbare Lautstärke, was bei einem akustischen Klavier oder Flügel nicht so ohne weiteres möglich ist. Gerade für Bewohner von Wohnungen ein nicht ganz unwichtiger Faktor.
Unabhängig davon, ob man letztendlich auf Hobby- oder Profibasis ein Instrument spielen möchte - es heisst nicht umsonst: Übung macht den Meister. Viele Menschen tun sich aber damit schwer, nach erfolgtem Unterricht in der Musikschule zuhause am eigenen Klavier oder E Piano zu üben. Sie wissen zwar, was sie üben sollen – aber die Frage ist das Wie. Wie also kann man denn nun optimal und effektiv üben? Ein wichtiger Aspekt des Übens ist die Wiederholung und zwar in der Weise, dass das Gespielte wortwörtlich in „Fleisch und Blut übergeht“. Äusserst hilfreich ist dabei, sich das zu spielende Stück oder die geplante Übung in kleinere Abschnitte zu unterteilen. Von Anfang an grössere Passagen spielen zu wollen, dabei die Noten zu lesen und auch noch auf den Fingersatz zu achten, überfordert viele Menschen. Entsprechend frustran ist das Ergebnis des mühevollen Übens und für den Ein- oder Anderen, den Traum vom Musikmachen endgültig an den Nagel zu hängen.
Auch gibt es Menschen, die mit den klassischen Klavierschulen und – büchern nicht viel anfangen können und es vorziehen, rein nach Gehör zu spielen. Hier sollte man beim Üben nach ähnlichem Verfahren vorgehen. Nicht sofort das ganze Stück versuchen, sondern erst einmal in Ruhe das Intro hören und üben, dann die Strophe und so fort. Auch Lern- und Übepausen zwischen den einzelnen Einheiten sollten mit eingeplant werden. Diese bringen nicht nur die notwendige Erholung, auch das Gehirn ist danach deutlich aufnahmefähiger und man macht grössere Fortschritte beim Üben.
Zusammengefasst lässt sich sagen: auswendig spielen, trocken üben, Fehler isolieren und polieren, sowie kurze Übepausen zwischendurch zu machen sind das wichtige Rüstzeug, um ein Instrument spielen zu lernen, egal ob nun Tasten- oder Schlaginstrumente. Dieses Rüstzeug sorgt dafür, dass das Üben Fortschritt bringt und dabei auch noch Spass macht.
Talent ist natürlich hilfreich, aber bei weitem nicht alles. Die richtigen Übungsmethoden sind ein wichtigerer Teil, als man glaubt. Also – ran ans Instrument. Jeder kann Musik machen!
|
| |
| |
| |
| |
| |
Geschrieben von A. Gerhard ( fosforito [at] gmx.net )
|
|
|
| |