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Kinder auf Schule vorbereiten


Niemand geht und niemand ging gerne zur Schule und doch blicken viele Erwachsene zurück und erfreuen sich an dieser Zeit, die ja doch irgendwie ganz schön gewesen ist. Aber während man eben mitten drin steckt, da vergeht einem schnell die Luft. Und das Argument, in ein paar Jahren würde man es anders sehen, hilft dann auch nicht. Kinder und Schule ist ein wichtiges, oft diskutiertes Thema. Bildungspolitik ist ein beliebtes Thema der Politiker, doch oftmals verheddert man sich dabei in andere Themen wie Fragen der Integration, Sozialprobleme und eben finanzielle Aspekte. Wenn schon die Erwachsenen nicht so recht wissen, wie die Schule aussehen soll, ist die Angst von Kindern berechtigt, wenn sie die Schule nur ungerne besuchen wollen.


Die Einschulung und der Schulrucksack

Vor allem die Einschulung ist wohl das erste große Ereignis des Lebens, bei dem man sich endgültig aus der Wonne von zuhause trennt und in die Gesellschaft eintritt. Zwar gibt es vorher auch den Kindergarten, doch hier existiert kein Leistungsdruck, weshalb Kinder unter weniger Druck stehen. Eingeschult werden hat immer etwas vom kalten Wasser. Zwar sind bei der Zeremonie noch die Eltern dabei, doch dann geht es alleine mit den neuen Mitschülern und der Lehrerin in die Klasse. Ein wichtiger Moment, der aber meist gar nicht so problematisch ist, wie man denken würde. Zwar fließen dann doch schon einmal die ersten Tränen, aber manchmal ist dieser Moment auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Viele Menschen kennen sich seit ihrer Einschulung.

Wenn man Kinder auf die Einschulung vorbereiten will, hilft es ganz natürlich damit umzugehen. Vorher bereits Bücher lesen und vorlesen, in die Natur gehen, Neugier wecken. Gerade die Neugier verschafft die Fähigkeit, sich mit weniger Angst zu bewegen.


Vorher kommt dann noch der Schulrucksack Kauf. Dabei muss vor allem auf die Gesundheit geachtet werden, also der Schulrucksack sollte sehr genau zum Rücken des Kindes passen. Der Kauf des Schulrucksacks ist bereits ein wichtiges Ereignis, mit dem man das Kind auf die Einschulung vorbereiten kann.


Kinder motivieren

Viel schwieriger als die Einschulung stellen sich spätere Jahre hinaus, wenn der Leistungsdruck um sich greift, die Pubertät dazu kommt und Kinder und Jugendliche sich selbst finden. Gerade dann sollte man als Eltern den Druck zuhause abnehmen und zu nichts zwingen. Zum einen ist es wichtig zu vermitteln, dass die Zuneigung nicht von Noten abhängt, sondern eher vom Bemühen selbst, zum anderen kann man sich auch weiterhin mit den Themen der Jugendlichen auseinandersetzen. Aus dem eigenen Leben erzählen, motivieren und auch mal belohnen. Alles nur kleine Hilfen, denn Krisen in der Jugend gehören durchaus auch dazu. Insgesamt kann man so aber eine wichtige Stütze im Lebens des Kindes sein, dass mit der Schule vor einer großen Aufgabe steht.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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