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Kinderzimmer sind keine Anschaffung fürs Leben

Erste Schritte

Wer ein Kind erwartet macht sich zum ersten Mal Gedanken darüber, wie er das Kinderzimmer einrichtet. In welcher Farbe soll das Zimmer gestrichen werden? Was für Möbel soll man hinein stellen? In der ersten Zeit wird das Baby meistens im elterlichen Schlafzimmer schlafen. Doch was passiert danach? Wenn das Baby sein eigenes Reich bezieht? Dann sollte es sich dort doch möglichst wohl und geborgen fühlen. Doch für den Anfang muss es noch nicht komplett eingerichtet sein. Für den Anfang reicht ein Bettchen, ein Wickelplatz und ein Schrank. Später, wenn das Kind älter ist und richtig anfängt zu spielen, kann man eine Sitzecke und weitere Schränke oder Regale für die Spielzeuge hinzufügen, die im Laufe der Zeit dazu gekommen sind.

Die Anschaffung

Die wichtigste Frage aber ist für viele Eltern: Wie teuer dürfen oder müssen Kindermöbel sein? Immerhin muss so ein Kinderzimmer im Laufe der Zeit ja auch einiges aushalten. Die Preise in speziellen Baby Katalogen variieren von günstig bis fast unerschwinglich. Zumindest für viele Eltern. Trotzdem wollen alle Eltern ihren Kindern nach Möglichkeit nur Gutes bieten.
Mittlerweile sind selbst die Kindermöbel vom Discounter schon so gut getestet und geprüft, dass man diese ohne Gewissensbisse kaufen kann. Doch welche Art Kindermöbel soll man am Besten kaufen? Kaufe ich für den Anfang eine einfache Wiege? Und der Wickeltisch? Eine Kombination aus Wickeltisch und Badewanne für das Badezimmer? Oder eine Wickelkommode? Eher einen großen Kleiderschrank oder einen kleinen? Auch wenn die Besitzer dieser Möbel zuerst noch winzig klein sind, stehen deren Eltern mit der Wahl schon vor riesigen Problemen.

zu beachten:

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, ein "mitwachsendes" Bett zu kaufen. Die ersten Monate dient es als Gitterbett dazu, das Baby wohlbehütet und sicher schlafen zu lassen. Sobald das Baby beginnt, sich hochzuziehen, kann man das Lattenrost tiefer setzen, damit keine Unfälle passieren, indem sich das Baby hochzieht und versucht, über das Gitter zu klettern. Deshalb sollten zusätzlich 2 Gitterstäbe herausnehmbar sein. Durch diese kann das Kind mit voranschreitender Aktivität das Bettchen einfach und sicher verlassen und wieder betreten.
Im Kleinkindalter lässt sich das Gitterbett dann als reguläres Kinderbett umbauen. Die Gitter werden weggenommen, die oberen Seitenwände abgenommen. So hat das Kind im optimalen Fall lange etwas von seinem Bett. Den Wickelplatz kann man auch in weiser Voraussicht kaufen. Wenn man sich für eine Wickelkommode entscheidet, hat man zusätzlich Platz, um die Windeln und die ganzen Pflegeutensilien zu verstauen. Wenn das Kind aus dem Windelalter heraus ist, kann man die Wickelauflage abmontieren und die Kommode als herkömmlichen Schrank weiterbenutzen. So hat man einen zusätzlichen Schrankkauf später gespart.
Auch sinnvoll ist die Anschaffung eines Hochstuhls, sobald das Kind selbstständig sitzen kann, der sich später in Tisch und Stuhl umfunktionieren lässt. So hat man später die erste Spielausstattung des Kinderzimmers gesichert. Ergänzend lässt sich bei Bedarf später noch eine Kindersitzbank dazukaufen, in die man häufig genutztes Spielzeug verstauen kann.

So lässt sich auch mit geringen Mitteln für Kinder ein sicheres und doch abwechslungsreiches Spielreich zaubern!


Geschrieben von Stephan Labuhn ( Info [at] peterpanpalast.de )

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